Draußen schmeckt es besser - mit dem Picknickkorb auf ins Grüne
Die Natur steht in ihrer vollen Pracht, Bienen summen, Blumen blühen: Da laden nicht nur die Wochenenden ein, ins Freie hinauszuströmen. Was liegt jetzt näher, als ein Picknick im Grünen, an einem schattigen Plätzchen, an einem kühlen Wasser, auf einer duftenden Sommerblumenwiese!
Draußen schmeckt es besser  - mit dem Picknickkorb auf ins Grüne
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Sonnenzeit, Picknickzeit!
Wer würde an einem warmen Sommertag nicht alles stehen und liegen lassen und in die Natur hinaus ziehen? Ganz gleich, ob eine Landpartie mit dem Auto, eine Fahrradtour oder eine Wanderung; picknicken kann man wirklich (fast) überall und ganz gleich, ob mit Freunden, der Familie, beiden zusammen oder nur zu zweit: der wichtigste Begleiter bei solch einem Ausflug ist der gut gefüllte Picknickkorb.

Alles dabei?
Je nachdem, wie man unterwegs ist, entscheidet sich, ob man einen Picknickkorb oder doch lieber einen Rucksack mit den richtigen Utensilien befüllt. Wer’s stilvoll will, der packt seinen Picknickkorb mit Porzellan und Besteck aus seinem Küchenschrank, bei bescheideneren Anlässen darf’s auch ruhig das leichte Plastikgeschirr sein.

Nie fehlen dürfen:
• Für jeden ein großer Teller, Messer, Gabel und Löffel, ebenso wenig wie ein Glas oder Becher und Kaffeetassen.
• Salz und Pfeffer für die fehlende Würze, auch den Senf nicht vergessen.
• Der Korkenzieher für den Wein; nichts ist ärgerlicher, als an den Inhalt der Flasche nicht heranzukommen.
• Das Taschenmesser als Allrounder für jedes kleine und große unvorhergesehene Handicap.
• Viele viele Servietten: gekleckst und gepatzt wird immer und wer steht dann schon gerne ohne da?
• Die Thermoskanne, randvoll befüllt mit heißem Kaffee, der würde zum Kuchen sonst einfach fehlen…
• Die gute alte Miniapotheke mit Pflaster, Desinfekt, Schere, Sonnencreme und Gelsenschutzmittel.
• Die Frisbeescheibe; schließlich muss der Körper ja ein bisschen bewegt werden, um Platz für Kaffee und Kuchen zu machen.
• Frischhaltedosen; am besten alles ist vorher schon hineingepackt. So lässt sich nicht nur alles besser stapeln, trennen und transportieren, die Reste vom Feste bleiben frischer und können auch wieder heimtransportiert werden.
• Die Kühltasche mit Kühlakkus für Heikles wie Käse, Joghurt, Milch.
• Ein Müllsack, in dem alles was so anfällt, entsorgt werden kann.
• Die Frisbeescheibe; schließlich muss der Körper ja ein bisschen bewegt werden, um Platz für Kaffee und Kuchen zu machen.

Und schließlich:
Wie man sich bettet…
Jeder der schon einmal gepicknickt hat weiß es: Nie ohne die richtige Picknickdecke! Dünne Wolldecken sind fast immer die falsche Wahl: schnell pieksen sich die Halme, Wurzeln und dergleichen durch, von der Bodenfeuchtigkeit von unten ganz zu schweigen. Da ist man mit Picknickdecken schon wesentlich besser beraten. Diese Decken haben eine wasserdichte Unterseite und schützen so vor der Bodennässe, sie sind auch wesentlich dicker und komfortabler. Ihr Nachteil: Sie sind meist zu klein für ein großzügiges Picknick. Da bleibt dem raffinierten Outdoor-Profi doch nur noch der eine Kniff fürs perfekte Mahl im Grünen: Der schöne große Bettüberwurf kommt mit! Damit es aber kein Problem mit der Feuchtigkeit gibt, einfach eine Kunststofffolie, notfalls auch ein großes Plastiktischtuch unterlegen.

Da bleibt nur noch zu sagen: Nichts wie raus in die Wiesen, Wälder und Parks!



Autorin: Julia Stern*

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