Antipasti und Tapas - ein Hauch von mediterranem Lebensgefühl
Wer nicht genug vom Sommerfeeling bekommen kann und gutes und leicht bekömmliches Essen bevorzugt, ist hier genau richtig – Antipasti und Co: Der Sommer kann kommen!

Antipasti sind Genießern der italienischen Küche wohl bekannt und bedeutet übersetzt „vor den Teigwaren“. Gemeint sind damit kleine appetitanregende Speisen, die ihren Platz vor dem Hauptgang finden. Kalte Antipasti werden vorzugsweise vor einem gehaltvollerem Hauptgang serviert, warme hingegen vor leichteren Mahlzeiten – eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie sind Appetitanreger und sollten daher nicht zu sättigend sein. Ihren Ursprung fanden diese pikanten Häppchen schon in der Renaissance, wobei sich der Stil, sie mit Weißwein bei anregender Konversation zu genießen, bis heute gehalten hat.

Auch die spanischen Tapas (übersetzt „Deckel“) haben eine interessante Entstehungsgeschichte. Wird doch hierzu erzählt, dass man früher sein Glas mit einem Bierdeckel zugedeckt hat, um es insbesondere vor lästigen Fliegen zu schützen. Beschwert hat man das Ganze dann mit Oliven oder anderen kleinen Snacks, wobei der Bierdeckel bald von einer Scheibe Brot abgelöst wurde und „Voila!“ – die Tapas waren geboren.

Es gibt eine Vielzahl von Antipasti und Tapas: Zu den wohl bekanntesten zählen eingelegtes Gemüse aller Art, Schinken, Salami, belegte Weißbrotscheiben…

Und wem jetzt schon das Wasser im Munde zusammenläuft, kann folgendes Rezept zur Hand nehmen und sich einen Hauch südliches Lebensgefühl verschaffen:
 

Kürbis süss-sauer


Zutaten: 400g Kürbis oder gelbe Zucchini (in kleine Würfel geschnitten), 4 Knoblauchzehen, 50ml Olivenöl, gehackte Pfefferminze, 50ml Rotweinessig, 40g Zucker, Salz, Pfeffer

Zubereitung: Die Gemüsewürfel salzen und abtropfen lassen. Den Knoblauch zerhacken und im Öl anrösten bis er braun ist und herausnehmen. Anschließend die trockengetupften Gemüsewürfel im Knoblauchöl anbraten, aus der Pfanne nehmen und auf einer Platte anrichten. Danach werden sie mit der Pfefferminze bestreut. Der Bratsatz wird mit dem Essig abgelöscht und der Zucker beigefügt. Hat das Ganze eine sirupartige Konsistenz angenommen, wird es noch heiß über das Gemüse gegossen. Vor dem Servieren noch einige Zeit bei öfterem Wenden ziehen lassen.


Autorin: Iris Schiffrer

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