Marille - die süße Versuchung
Klein, rund, orange und lecker. Die Marille. Woher sie kommt und was sie uns bringt, lesen Sie hier…
Marille - die süße Versuchung
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Die Marille gehört, wie auch die Zwetschke, zur Gattung der Prunus und ist somit eine Untergattung der Rosengewächse. Ein anderer, vor allem in Deutschland sehr verbreiteter Name der Marille ist Aprikose.

Zwei Namen – eine Frucht

Ob nun als Marille oder Aprikose bezeichnet, wir haben es hier mit einer regelrechten Kohlenhydratbombe zu tun. Mit rund 8.7 g Kohlenhydraten per 100 Gramm, zählt die Marille zu den fruchtzuckerreichsten Obstsorten. Eiweiß und Fett sind bei der Marille jedoch so gut wie gar nicht vorhanden. Marillen sind des Weiteren reich an Carotin und Provitamin A. Mit der Kilokalorienmenge von ca. 40 kcal auf 100 Gramm zählt die Marille zum eher kalorienarmen Obst.

Dennoch sollte man bei Diäten bzw. kohlenhydratarmer Ernährung Marillen nur in Maßen genießen.

Woher sie kommt

Ursprünglich kommt die Marille aus Nordost - China, nahe der russischen Grenze. Marillenbäume sind jedoch sehr genügsam, denn sie vertragen sowohl Hitze und Trockenheit als auch etwas raueres und feuchteres Klima.
Daher sind die Anbaugebiete sehr breit gestreut. Von den Mittelmeerländern bis nach Österreich, die Marille ist überall zu Hause. In Österreich ist das Hauptanbaugebiet der Marille in der Wachau.

Geerntet werden die heimischen Marillen relativ früh. Vom Mitte Juli bis Ende August können sie hierzulande genossen werden. Über die Wintermonate gibt es häufig importierte Marillen aus Übersee.

Von der Marmelade bis zum Knödel – die Verwendung

Neben der beliebten und bekannten Marillenmarmelade gibt es eine ganze Fülle an Verwendungsmöglichkeiten dieser Frucht. Kompott, Gelee, Nektar aber auch Liköre, Schnäpse und Branntwein mit Marillengeschmack sind erhältlich.

Hierzulande erfreuen sich auch die Marillenknödel sehr großer Beliebtheit. Topfenknödel mit einer Marille als Kern, in Böseln gewälzt und heiß serviert – ein Genuss für Groß und Klein! Im Sommer natürlich besonders en vogue ist die Eisvariante. Bon apetit!

Autorin: Sandra Ehold

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