Tischlein deck dich! - Die leckersten Zubereitungsarten für Fisch
Fisch ist ein sehr wertvolles Lebensmittel, er enthält wichtige Mineral- und Nährstoffe sowie viele Vitamine. Er ist nicht nur gesund, sondern auch sehr wohlschmeckend. Ob gegrillt, gebraten oder gedünstet: Fisch lässt die Gaumenfreuden erwachen. Lassen Sie Ihre nächste Mahlzeit zu einem kulinarischen Hochgenuss werden.
Tischlein deck dich! - Die leckersten Zubereitungsarten für Fisch
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Vorbehandlung

Vor dem Kochen sollte der Fisch richtig behandelt werden:

Gut säubern!
- Unter fließendem Wasser säubern
- Rückenflosse, Bauch- sowie Seitenflossen abtrennen
- Schuppen von Schwanz bis zum Kopf abschaben
- Bauchhöhle aufschneiden – Eingeweide und Kiemen entfernen
- Fisch filetieren und häuten
- Nochmals unter fließendem Wasser abspülen

Detaillierte Informationen finden Sie hier.


Würzen mit Zitrone und Salz

Durch das beträufeln mit Zitrone wird der Fisch etwas fester, infolge zerfällt der Fisch beim Kochen nicht so schnell. Zitrone verleiht dem Fisch auch ein wohlschmeckendes Aroma, auch der Geruch des Fisches wird gemildert.

Der Fisch sollte erst kurz vor dem Kochen mit Salz – bei belieben mit anderen Gewürzen wie Basilikum, Ingwer, Pfeffer, Knoblauch etc. – gewürzt werden. Beim Würzen mit Salz besteht die Gefahr, dass dem Fisch zu viel Flüssigkeit entzogen wird, folglich trocknet dieser aus.


Zubereitungsarten:
Fisch kann auf vielfältige Weise zubereitet werden


Im Kochtopf

Dampfgaren
Für diese Zubereitungsart wird ein Topf mit einem Siebaufsatz benötigt, welcher einige Zentimeter hoch mit Wasser gefüllt wird. Wenn das Wasser zu kochen beginnt wird der Fisch in den Aufsatz über das Wasser gehängt; die Garzeit ist je nach Fischgröße unterschiedlich.

Pochieren
Hierfür wird der Fisch bedeckt in Wasser gelegt, sodass er im eigenen Sud (beliebig gewürzt) garen kann. Beachtet werden sollte, dass die Pochierflüssigkeit nie zumKochen beginnt.

Dünsten
Beim Dünsten wird der Fisch in einem Topf mit wenig Öl mit der Zugabe von Wasser in einem Topf gedünstet. Der Eigengeschmack des Fisches bleibt so bestehen. Auch die Nährstoffe und die Vitamine bleiben durch die schonende Zubereitungsart erhalten.


In der Pfanne:

Braten
Für das Braten von Fisch eine Pfanne mit Öl heiß werden lassen und drei bis vier Minuten von jeder Seite bei nicht all zu hohen Temperaturen knusprig werden lassen. Tipp: Verwenden Sie beim Braten hochwertige Öle (z.B. Olivenöl) und eine Teflonpfanne.

Frittieren
Bei dieser Zubereitungsart wird vorerst eine Panade vorbereitet (Mehl, Ei, Brösel). Der Fisch wird von beiden Seiten zuerst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in die Brösel gelegt, sodass er mit der Panade belegt ist. Schließlich wird der vorbereitete Fisch in sehr heißem Fett knusprig gelbbraun gebacken.


Im Backrohr

In Folie garen
Den Fisch bei Belieben mit Gemüse, Zitronensaft oder Weißwein sowie mit Gewürzen – etwa Basilikum oder Knoblauch – in Alufolie wickeln und gut verschlossen auf den Rost garen lassen. Beachten Sie: Je kleiner der Fisch, desto kürzer ist auch die Garzeit.

Backen
Fisch kann auch ohne Folie im Backrohr zubereitet werden. Bei dieser Zubereitungsart besteht die Gefahr, dass der Fisch schnell austrocknet. Tipp: Decken sie den Fisch samt Beilagen ab oder beträufeln sie ihn ab und an mit Flüssigkeit.


Am Grill
Den Fisch vor dem Grillen mit beliebigen Gewürzen und Flüssigkeiten behandeln. Auf den Rost legen bis er fertig gebraten ist.


Gutes Gelingen und Bon Appétit !

 

 

Autorin: Kerstin Kulovits (Bakk. Phil.)
 

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