Kühles aus der Sommerküche - erfrischende, kalte Suppen
Kühles aus der Sommerküche - erfrischende, kalte Suppen
Wenn im Sommer die Sonne vom Himmel brennt, hat mittags kaum jemand Lust auf schwere Gerichte. Eine Alternative sind Salate – oder eben Suppen, kalte Suppen, wohlgemerkt! Sie erfrischen, gleichen den Wasserhaushalt aus und versprechen eine ungeahnte Vielfalt. Eine kulinarische Abkühlung gefällig?
Kühles aus der Sommerküche  - erfrischende, kalte Suppen
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Zum Nachkochen

Kalte Avokadosuppe

Zwei geschälte, entkernte Avokados plus 500 ml Wasser mit dem Stabmixer zerkleinern, 250 g Crème fraîche und 50 ml trockenem Weißwein und dem Saft einer Zitrone vermischen. Leicht salzen und pfeffern. Etwa zwei Stunden im Kühlschrank rasten lassen, anrichten und: ¡Qué aproveche!*

*Spanisch: Guten Appetit!
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Leicht, geschmackvoll, gut

Ob als Vorspeise oder Hauptgericht: Kalte Suppen sind ein ideales Sommergericht. Sie kühlen, sind leicht und lassen sich gut vorbereiten, was sie außerdem zu einem perfekten Highlight jeder Gartenparty macht. Relativ einfach und rasch zuzubereiten, lassen sich kalte Suppen aus jeder Art von Sommergemüse zubereiten – natürlich kann auch Obst verwendet werden. Und keine Sorge, wenn’s beim Einkauf mal schnell gehen soll, denn die Zutaten fürs Grundgerüst hat man in den meisten Fällen zuhause: eine klare Gemüsebrühe, Joghurt oder Crème fraîche.

Der Klassiker: Gazpacho

Der kulinarische Klassiker unter den kalten Suppen ist ein Spanier: Gazpacho andaluz, eine andalusische Spezialität aus rohen Tomaten. In dieser Region im Süden der iberischen Halbinsel wird sie hauptsächlich im Sommer gegessen, wo sie oft das Mittagessen ersetzt. Dass die Geschichte der Suppen bis weit in die Anfänge der Zivilisation zurückreicht, beweist der Gazpacho allemal. Denn schon vor den Römern versorgten sich Bauern am Feld mit einer Suppe, die der heutigen Basis der andalusischen Tomatensuppe sehr ähnlich ist. Caspa bedeutet im lateinischen Rest oder Kleinigkeit und verrät eine der wichtigsten Zutaten: altes, zerkleinertes Brot. Die Tomaten kamen erst nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus dazu und verfeinerten das heutige Rezept: Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Olivenöl und einige Scheiben Brot. Übrigens: der Gazpacho muss einige Zeit im Kühlschrank ziehen, bevor er sein Aroma vollständig entfaltet.

Lust auf ein exotisches Geschmackserlebnis?

Suppen auf einer Gemüsebasis bieten eine ganze Palette an Geschmäckern, Düften und Konsistenzen. Eine typisch österreichische Vertreterin ist die kalte Gurkensuppe. In Frankreich schätzt man bei heißen Temperaturen eine eisgekühlte Vichyssoise aus Kartoffeln. Wer es etwas abenteuerlicher mag, kann die in Brasilien Sopa gelada de abacate, in Mexiko Sopa helada de aguacate genannte Avokadosuppe probieren und nebenbei ganz einfach seinen Vitamin E-Haushalt auftanken, was für die unter der Sonne strapazierte Haut jetzt besonders wichtig ist. Oder eine kalte Version des russischen Borschtsch? Die Kombinationen sind nahezu endlos, denn neben reinen Gemüsesuppen, kann man auch Obst und Gemüse mischen, etwa in einer frischen Tomaten-Marillen-Suppe. Der beste Begleiter zu all den kalten Suppen ist ein frisches Baguette oder getoastetes Brot.

Verführerisch fruchtig

Eine Variation der kalten Suppe ist die Kaltschale, die aus Früchten zubereitet wird und sowohl Vorspeise, als auch Dessert ersetzen kann. Dabei unterscheidet man zwischen Milch- und Fruchtkaltschalen. Bei ersteren ist die Basis Milch, die zusammen mit dem Aroma aufgekocht wird. Als Obst eignen sich dafür Beeren oder weiche, zerkleinerte Steinfrüchte, wie Marillen und Pfirsiche. Bei den Fruchtkaltschalen ist die Grundlage Wasser, zugegeben werden kann eine oder mehrere Fruchtsorten. Als Aromen eignen sich Zitronensaft, Wein oder Zimt.

Autorin: Mag.a Anne Wiedlack

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