Die Koreanische Handmassage - sie leiden unter Kopfschmerzen? Drücken Sie einfach die Spitze Ihres Mittelfingers…
Jedes Organ, jeder Körperteil findet sich in der Hand wieder. Wie Sie den richtigen Punkt treffen, um beispielsweise Kopfschmerzen zu lindern, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.
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Die Grundlage der Koreanischen Handmassage ist die Koreanische Akupunktur. Entdeckt wurde diese im Jahr 1971 von Prof. Yoo Tae Woo. Sie baut auf den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin auf und beinhaltet alle Meridiane und Akupunkturpunkte.

Die Hand steht bei der Koreanischen Handmassage stellvertretend für den gesamten Körper. Nach fernöstlichem Verständnis spiegelt sich der Körper mit seinen Energiebahnen im Mikrokosmos der Hände wider. Zeige- und Ringfinger entsprechen den oberen Extremitäten, Daumen und Kleinfinger den unteren Extremitäten und der Mittelfinger steht für Kopf und Rumpf. Die Innenseite der Hand spiegelt den Bauch wider, der Handrücken den Körperrücken. Die linke Hand steht dabei auch für die linke Körperhälfte und die rechte Hand für die rechte Körperhälfte.

Der Masseur nimmt bei der Koreanischen Handmassage direkt energetischen Einfluss auf den Patienten und behandelt Funktionsstörungen schnell und effektiv. Besonders gut eignet sich die Methode bei Funktionsstörungen des Bewegungsapparates.

Durch die gezielte Akupressur und Massage lassen sich verschiedenste Beschwerden behandeln. Darunter: Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen, Ober- und Unterbauchbeschwerden, sowie Sexualprobleme.

Ein Buch als Leitfaden

Wenn Sie sich selbst im Massieren üben wollen, können die beiden Bücher eines mittlerweile recht bekannten Arztes behilflich sein:

Der Wiener Arzt Dr. Georg Stefan Georgieff veröffentlichte 2001 das Buch „Koreanische Handmassage“ und 2005 „Koreanische Handmassage für Fortgeschrittene“. Es handelt sich dabei um einfache Handbücher zum Nachschlagen. Der Leser wird in die Tiefen der Massage eingeführt und kann gleich versuchen, sich selbst zu heilen. Die Methode versteht sich dabei als Ergänzung zur Schulmedizin – Dr. Georgieff selbst ist ebenfalls Schulmediziner.

Als Beispiel empfiehlt Dr. Georgieff auf seiner Homepage http://www.georgieff.at bei Verkühlungen das Bekleben des Punktes K-D 3 (Endglied des Ringfingers, 2mm vom Fingerrand entfernt) mit einem Druckpflaster. Bei Schnupfen ist der Punkt K-A 28 (in der Mitte des Mittelfingerendglieds) zuständig. Angeblich werden die Symptome dadurch gemindert.

Die Methoden der Koreanischen Massage reichen von Daumendruck, über Druckpflaster, hin zu Magneten und Magnetpflastern. Das Baden der Hände kann ebenfalls zur allgemeinen Entspannung dienen.

Autorin: Natascha Zimmermann

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