
Seit einigen Jahren ein sportlicher Trend im Winter, ist das Schneeschuhwandern eigentlich eine uralte Sache: Schon in der Steinzeit war das Waten auf „großen Tellern“ an den Füßen für Jäger und Sammler das einzige Fortbewegungsmittel, wenn Wiese und Wald in eine dicke Schneedecke gehüllt waren.
Ursprungsland Frankreich
In unseren Breiten wurde das Schneeschuhwandern als Sportart in den achtziger Jahren in Frankreich entdeckt. Wer nicht Skifahren oder Langlaufen kann oder sich den Rummel auf den Pisten ersparen will, für den könnte Schneeschuhwandern das Richtige sein. Es ist gesund, weil es Herz und Kreislauf stärkt und die Energieverbrennung ankurbelt. Außerdem muss man sich nicht an vorgegebene Abfahrten oder Routen halten. Achtung: Es gilt daher, auf die Natur und auf die Gefahr von Lawinen besonders Rücksicht zu nehmen.
Ab 15 Zentimeter Schnee geht’s los
Eine Schneehöhe von 15 Zentimetern reicht übrigens, um die Schneeschuhe anzuschnallen und drauflos zu wandern: Abseits von Pisten und Bahnen, einfach querfeldein. Auch getrübtes Wetter steht einem Schneeschuh-Ausflug nicht im Wege. Zu beachten sind jedoch die Lawinengefahr und die Rücksicht auf die Pflanzen- und Tierwelt – denn die Tiere brauchen im Winter ihre Ruhe. Wichtig ist, so genannte „Gamaschen“ – eine Art Überstrumpf vom Fuß bis zur Wade - zu verwenden, um das Eindringen von Schnee in die Schuhe zu verhindern.
Tipps:
Links:
Schneeberg in Niederösterreich (Neu: Schneeschuh-Verleih)
www.schneebergbahn.at (Menüpunkt Skigebiet ► Skiverleih)
Böhmerwald in Oberösterreich (Verleih-Service, GPS-Geräte)
www.boehmerwald.at
Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich (Auf Spurensuche von Hirsch, Luchs und Adler, Verleih-Service, geführte Touren am Wochenende)
www.nationalparkregion.com
Ramsau am Dachstein in der Steiermark (fast täglich geführte Wanderungen)
www.ramsau.com
Nationalpark Nockberge in Kärnten (geführte, rund zweistündige Ausflüge)
www.badkleinkirchheim.at
Autorin: Mag.a Maria Kapeller