
Im Gegensatz zum Skifahren werden mit dem Snowboard die Schneegebiete mit nur einem Brett unter den Füßen erkundet. Die dazu getragenen Schuhe (sog. Softboots) bieten mehr Komfort als starre Skischuhe.
Mein Board & ich
Welcher Boardtyp zu wem passt, stellt sich erst mit der Zeit heraus. Zu Beginn ist es sicher nicht verkehrt mit einem Allroundboard zu starten. Dieses ist eine Kombination aus Freeride- und Freestyle-Board. Es erlaubt einen herauszufinden, welches Spezialgebiet im Snowboarding das favorisierte ist. Das Allroundboard erlaubt einerseits leichteres Fahren auf präparierten Pisten als das Freestyleboard und andererseits sind kleine Sprünge und Tricks damit besser als mit dem Freerideboard möglich.
Fitnessfaktor
Snowboarden ist durchaus eine kraftraubende und Konzentration fordernde Sportart. Allein das ständige achten auf die Piste und die anderen Fahrenden kostet sehr viel Aufmerksamkeit. Es ist aber ein wunderbares Workout für die Beine und den Po (bei den Schwüngen).
Das Bauchmuskeltraining kommt beim Snowboarden auch nicht zu kurz, denn bei jedem Aufstehen aus dem Schnee werden die Bauchmuskeln intensiv beansprucht. Nach einem intensiven Tag Snowboarden zu Beginn der Saison, oder nach dem ersten Mal melden sich auch Muskeln durch Muskelkater an Stellen, an denen sie nicht vermutet werden. Zum Beispiel erfolgt beim Snowboarden auch ein intensives Trainig des Musculus tibialis anterior (lat.: Vorderer Schienbeinmuskel), welcher sonst bei längeren Touren von untrainierten Wanderern verspürt wird.
Ein guter Tipp nach dem Snowboarden ist der Aufenthalt in einer Sauna, um die Muskeln wieder zu entspannen.
Sicherheit
Snowboarden ist keine ungefährliche Sportart. Da diese zum Teil auch bei hohen Geschwindigkeiten durchgeführt wird, ist eine persönliche Schutzausrüstung unerlässlich.
Nach einem gutem Aufwärmen und Anlegen der Schutzausrüstung steht einem schönen Tag im Schnee nichts mehr im Weg und es bleibt nur noch, gutes Wetter und schönen Schnee zu wünschen.
Autor: Martin Olesch