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Der Mond - astrologisch betrachtet

Jeder von uns kennt sein Sternzeichen – das ist jenes Zeichen, in welchem sich bei unserer Geburt gerade die Sonne befunden hat. Neben diesem Sternzeichen und dem Aszendent gehört der Mond zu den wichtigsten Deutungen bei einem Horoskop.
Der Mond  - astrologisch betrachtet

Das Gegenstück zur Sonne ist der Mond. Während die Sonne für das Bewusste und das männliche Prinzip steht, ist der Mond Symbol für das Unbewusste, unsere Emotionen, die Seele, das Dunkle und Verborgene, und das weibliche Prinzip. Sonne wie Mond können nicht ohne einander, genauso wenig, wie es einen Tag ohne eine Nacht gibt. Sehr ähnlich ist das asiatische Bild von Yin und Yang.

Schon im alten Ägypten, in der Antike (Selene, Artemis) oder im alten Rom (Luna, Diana) und in vielen anderen Mythologien und Religionen gab es komplementär zum Sonnengott auch eine Mondgöttin, seltener einen Mondgott.

Der Mond wird mit verschiedenen Lebensrhythmen in Verbindung gebracht, beispielsweise mit dem Zyklus der Frau (28 Tage bilden eine vollen Mond).
Damit verbunden ist der Mond Symbol für Werden und Vergehen – vom Vollmond über den abnehmenden zum Neumond, der in einer weiteren Phase zunimmt und wieder zum Vollmond wird.
Hier werden für viele Menschen auch eher unangenehme Aspekte wie etwa der Tod berührt, und selbst unsere Emotionen - positiv wie negativ - sind uns ja nicht immer ganz so geheuer.

Bei der Deutung des Mondes sind wir also mitten in der Gefühlswelt gelandet, die mitunter chaotisch und wenig durchschaubar erscheinen mag. Doch ein Blick in die Tiefe lohnt sich.

In welchem Zeichen der Mond beim Zeitpunkt ihrer Geburt stand, können Sie anhand Ihrer Radix (Geburtshoroskop) erfahren: http://www.astroschmid.ch/zodiak.htm

Hier finden Sie eine Gegenüberstellung von Sonne und Mond in den zwölf Tierkreiszeichen:
http://www.astroschmid.ch/astrowissen2/sonne_mond_zeichen.htm


Wichtig ist vor allem immer auch das Haus, in dem der Mond steht, da dieses den Lebensbereich anzeigt, in dem der Mond „zu Hause“ ist und besonders wirkt.

Mehr zum Häusersystem und die Bedeutungen der einzelnen Häuser: www.astroschmid.ch/astrowissen/haeusersys.htm

Der Vollmond

Wenn die Wölfe – oder in unseren Breiten vielleicht die Nachbarshunde – heulen, sich die Hexen auf ihre Besen schwingen und die Vampire Ausgang haben, dann ist es wieder mal so weit: der Mond hat seine volle Pracht erreicht und es ist Vollmond.

Immer wieder wird erzählt und geschrieben, dass an Vollmondtagen die Unfallrate steigt. Was selbst im Alltag vielleicht wahrnehmbar ist, ist eine erhöhte Tendenz zu Sturm und Unwettern an diesen Tagen. Für viele Menschen bedeutet der Vollmond schlaflose Nächte und belastende Tage (der Vollmond wirkt schon vorher und auch nach), während andere besonders fröhlich und ausgelassen reagieren und Lust bekommen, zu tanzen und zu singen.

Neben Voll- und Neumond werden auch Mondfinsternisse als besondere astrologische Ereignisse wahrgenommen. Häufig finden sich solche beispielsweise in diversen Weltuntergangsszenarien.

Durch die Beobachtung des Mondes und eine Beachtung des Mondkalenders kann individuell die Entscheidung getroffen werden, ob und inwieweit der Mond Einfluss auf Mensch und Erde nimmt.

Jedenfalls kann durch diese Fokussierung ein positiver Effekt auf unsere Emotionen, sozialen Beziehungen und unsere Naturverbundenheit entstehen.

Mondsüchtig

Der Mond ist ein sehr breites und spannendes Thema und natürlich nur in aller Kürze in einem Artikel skizzierbar. Wer sich weiterführend für den Mond, Mondzeichen, etc. im astrologischen Sinne interessiert, dem sei an dieser Stelle neben den bereits erwähnten Links im Internet empfohlen:

http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Mond
http://www.astroschmid.ch/mondzeichen/mond_in_den_zeichen.htm

Daneben finden Sie in der rechten Spalte noch einige Buchtipps zum Schmökern.

Autorin: Cornelia Auer
 



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