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Dem Gedächtnis auf der Spur - oder Übung macht den Meister

Unser Gehirn gibt uns bis heute noch Rätsel auf. Warum werden wir vergesslich, warum merken wir uns scheinbar unwichtige Dinge? Wohingegen wir scheinbar die wesentlichen Informationen vergessen?
Dem Gedächtnis auf der Spur  - oder Übung macht den Meister
Infobox
So schützen Sie Ihr Gehirn:


Essen Sie regelmäßig und orientieren Sie sich an der „Mittelmeerdiät“

Betreiben Sie ausreichend Sport

Verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf

Bleiben Sie geistig aktiv und rege

Lernen Sie neue Sprachen

Spielen Sie ein Instrument

Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte
Dem Gedächtnis auf der Spur

Wie erinnern wir uns? Was geht in uns vor, wenn wir eine Zeitung lesen oder ein Gedicht lernen wollen? Sind Menschen mit einem guten Gedächtnis intelligenter? Das Buch beschreibt leicht verständlich, wie das Gedächtnis funktioniert und Erinnerungen entstehen:

1. Bevor wir etwas wissen und es wiedergeben können, müssen wir uns mit dem zu lernenden Stoff beschäftigen. Sei es, dass wir ein betreffendes Kapitel durchlesen, eine Dokumentation ansehen oder uns Audiodateien anhören, es gibt kein Wissen ohne Aufnahme des Wissensgebietes.

2. Der nächste Schritt ist das Speichern der Information. Hierbei wird nicht nur das Richtige gespeichert, sondern auch Fehlinformationen, wenn Sie z.B. einen Text falsch aufgefasst haben.

3. Unser gesamtes Wissen würde uns nichts nützen, wenn wir es nicht wieder abrufen könnten. Wer kennt die Situation nicht? Zu Hause weiß man alles und könnte Monologe halten, bei der Prüfung fällt einem die Hälfte nicht mehr ein.

Das Buch enthält nützliche Tipps, wie man das Aufnehmen von Informationen effektiver gestalten kann, sodass mehr gespeichert wird und letztlich auch mehr abrufbares Wissen zur Verfügung steht.

Ebenso interessant ist, dass sich mit der Zeit „Erinnerungen“ in das Gedächtnis schmuggeln, die es nie gegeben hat. Wie kann das sein? Haben Menschen mit solchen Erinnerungen lediglich eine lebhafte Phantasie?

Das Alter

Das Gedächtnis lässt im Alter nach, bei dem einen schon viel früher, bei dem anderen erst sehr viel später. Sich jetzt damit abfinden und geschlagen geben, ist nicht angebracht. Das Gehirn kann als eine Art Muskel im metaphorischen Sinn betrachtet werden. Wer ständig lernt und sich immer wieder neuen Themen widmet, kann einem frühzeitigen Abbau entgegenwirken. Selbst im hohen Alter können ständig neue Nervenzellen generiert werden, das Gehirn ist dazu da, dass man es benutzt und fordert.

In „99 Tatsachen über Ihr Gedächtnis“ erhalten Sie zahlreiche Informationen darüber, wie Sie dafür sorgen können, lange von Ihrem Gedächtnis zu profitieren. Die Tipps sind nicht nur sinnvoll, sondern lassen sich zum Teil auch sehr leicht in die Praxis umsetzen. Natürlich wird aus einem in jeglicher Hinsicht faulen Menschen nicht von heute auf morgen ein aktiver Sportler werden, darum geht es meines Erachtens auch gar nicht. Wichtig ist, dass man sich peu à peu an eine gesunde Lebensart annähert, eine Tätigkeit wird nur dann zur Gewohnheit, wenn sie regelmäßig ausgeübt wird.

Autorin: Mag. Karin Puchegger


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