Wege aus der Schuldenfalle - Schulden - was tun?
Wer wenig Einkommen hat, muss gut haushalten können um über die „Runden“ zu kommen. Dabei können schon kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten das Haushaltsbudget in Bedrängnis bringen.
Wege aus der Schuldenfalle - Schulden - was tun?
Info
Schuldnerberatung


Sollten Ihnen die Schulden über den Kopf wachsen und Sie nicht mehr zahlungsfähig sein, so ist es dringend an der Zeit, eine staatlich anerkannte Schuldnerberatungsstelle aufzusuchen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie bereits alle Rechnungen und Unterlagen, eventuelle Mahnschreiben und Exekutionsanträge mitnehmen, um einen guten Überblick über die Situation zu schaffen. Weitere nützliche Informationen finden Sie unter dieser Adresse: www.schuldnerberatung-wien.at


Informative Artikel sind auf der Homepage von www.schuldturm.at zu lesen. Nicht nur für Leute, die Schulden haben, ist diese Seite interessant: die kurzen Artikel regen zum Nachdenken an und öffnen die Augen vor den kleinen „Fallen“ des Lebens.
Mehr zum Thema
» Spielsucht und ihre Folgen - the winner takes it all
» Taschengeld - wie viel „verdienen“ Kinder?
» Einkaufen - Sucht oder Lustgewinn?
» Karriere trotz Kinderwunsch - eine oft schwierige Balance
» Zeit für einen Tapetenwechsel? - Richtige Einkaufsplanung spart Geld und Nerven
Vom stoischen Leben – oder vom bewussten Verzicht

Sokrates bemerkte einmal, als er über den Marktplatz ging, dass es so viele Sachen gäbe, die er nicht brauche. Vielleicht liegt auch darin die Wurzel des Übels, dass viele Menschen in Schulden geraten. Die Werbung suggeriert uns immer wieder, mal ganz offenherzig, mal subtil, dass zu einem glücklichen Leben nun einmal Konsum und Luxus gehört.

Das Glück lässt sich nicht mit Geld kaufen und Untersuchungen haben ergeben, dass ab einer bestimmten Einkommensgrenze die Zufriedenheit nicht mehr zunimmt.

Planung ist alles

Nicht nur Unternehmen müssen eine Kontrolle über ihre Finanzen haben, sondern auch Privathaushalte. Um zu wissen, was man sich leisten kann, ist es wichtig, die Einnahmen und notwendigen Ausgaben zu kennen. Im Idealfall sollte man noch Geld zum Sparen auf die Seite legen können.

Sollte man im Zuge der Rechnung erkennen, dass das Geld nicht reicht, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Einnahmen vermehren oder die Ausgaben reduzieren.

Der schnellste Weg liegt sicherlich in der Reduktion der Ausgaben:

  • Hierbei kann es sich lohnen, die Handytarife zu vergleichen und auf einen günstigeren Tarif umzusteigen.
  • Sehen Sie sich Ihre Versicherungen an, welche sind wirklich nötig, welche können durch günstigere ersetzt werden.
  • Abonnements mögen vielleicht das Herz erfreuen, wenn das Geld knapp wird, ist es jedoch besser, sich von Teuren zu trennen.
  • Wer in der Stadt lebt und arbeitet, kann unter Umständen auf sein Auto verzichten.
  • Achtung vor Überziehungsgebühren bei Geldinstituten. Sollten Sie dauerhaft im Minus sein, kann es von Vorteil sein, einen günstigen Kredit aufzunehmen und damit das Minus auszugleichen.
  • Unerlässlich ist es auch, gefährliche Schulden von weniger gefährlichen zu sortieren. Zu den gefährlichen, weil lebenswichtigen Ausgaben zählen: Miete, Strom, Gas, eventuelle Geldstrafen. Vereinbaren Sie mit Ihren Gläubigern Ratenzahlungen.
  • Fertigen Sie vor dem Einkaufen eine Einkaufsliste an und halten Sie sich strikt daran. Supermärkte arbeiten mit psychologischen Tricks aus der Werbebranche, um ihre Produkte besser und gezielt verkaufen zu können.
Autorin: Mag. Karin Puchegger
Kommentare
Nickname
email
Comment
Sicherheits-abfrage