Besser leben, länger leben - ein kleiner Ratgeber für ein gesundes und langes Leben
10 Jahre und mehr verspricht das Buch von Prof. Dr. Christoph M. Bamberger - eine beachtliche Anzahl, die es wert ist, einen genaueren Blick in das Buch hineinzuwerfen.
Besser leben, länger leben - ein kleiner Ratgeber für ein gesundes und langes Leben
Mehr zum Thema
» Tanzen Sie sich fit - Lust an der Bewegung
» Yoga Übungen - mehr als asiatische Gymnastik
» Wellness - nur ein Trend?
» Anti-Aging mit Lebensmitteln - Schönheit und Jugend kann man essen
» Der erholsame Schlaf - Tipps zum gut schlafen.

Wir altern von Tag zu Tag, von Minute zu Minute und können dem entweder hilflos zusehen oder versuchen, einen kleinen Teil dazu beitragen, das restliche Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Es macht keinen Sinn darauf zu warten, dass die Medizin den Durchbruch schafft und den Alterungsmechanismus knackt. Krankheit und Tod gehören zum Leben, sind ein fixer Bestandteil. Es nie zu spät, sein eigenes Leben noch einmal zu verbessern, egal wie alt man ist, es lohnt sich immer, einen gesunden Lebensweg einzuschlagen.

Jeanne Louise Calment war eine bemerkenswerte Frau, die auch heute noch so manche vor Neid erblassen lässt. Madame Jeanne Calment erreichte nämlich das nahezu biblische Alter von 122 Jahren, wahrlich eine Glanzleistung und ein Beweis, dass es mit 80 Jahren nicht unbedingt aus sein muss. Sicherlich, nicht jeder wird 120 Jahre alt werden, dafür sind unter anderem auch die Gene verantwortlich, jedoch können wir durch Prävention viel zur Verlängerung unseres Lebens beitragen.

Ein paar Strategien für ein längeres Leben

  • Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, beginnende Krankheiten zu entdecken und gezielt zu behandeln. Vor allem Arteriosklerose kann mit einem Besuch beim Arzt und Präventionsmaßnahmen gut in Schach gehalten werden. Mehr zum Thema Gesundenuntersuchung finden Sie hier.
  • Es erübrigt sich zu erklären, dass Nichtraucher ein gesünderes Leben genießen und es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Das gleiche gilt für übermäßigen Alkoholkonsum.
  • Einen großen Anteil an einem gesunden Leben nimmt die Ernährung ein. Wer darauf achtet, regelmäßig Obst und Gemüse zu essen, sorgt dafür, dass sein Körper mit ausreichend Vitaminen versorgt ist.
  • Bewegung hält nicht nur den Körper gesund, sondern auch den Geist. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Sport die Neurogenese (Neubildung von Nervenzellen) ankurbelt, Menschen mit Depressionen verfallen in einen Zustand der Lustlosigkeit und Lethargie, gerade dies fördert aber die Depression, woraus sich eine Art Teufelskreis entwickelt.
  • Wer auf die richtige Menge Schlaf achtet, hat nicht nur mehr vom Tag, sondern auch mehr vom Leben. Jeder Mensch hat sein eigenes Schlafbedürfnis, der eine kommt mit fünf Stunden aus, Schlafmützen brauchen mitunter zehn Stunden, um ausgeschlafen zu sein. Infos rund ums Schlafen.
  • Für viele ein Schreckenswort, für manche ein notwendiges Übel, für wenige sogar Spaß und ungemein wichtig: Lernen. Lernen hält das Gehirn jung und der Körper profitiert davon. Wer mehrere Sprachen spricht und auch im Alter das Lernen einer neuen Sprache nicht scheut, schneidet bei der Rekonvaleszenz nach Schlaganfällen besser ab. Wer immer das gleiche lernt, mag vielleicht ein Profi werden, aber nicht unbedingt geistig flexibel sein. Daher gilt: Lernen Sie immer wieder unterschiedliche Sachen und Themen, stellen Sie sich immer wieder auf das Neue ein. Mehr dazu in unserer Rubrik: Denken & Lernen.

Der Ratgeber gibt einen kurzen und prägnanten Einblick in einen Lebensstil, der dazu beitragen kann, das eigene Leben zu bereichern und gesund zu bleiben. Neben gesunden Lebenstipps erfährt der Leser auch zusätzliche Informationen zur Hormonersatztherapie und den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen, die psychologische Komponente kommt ebenfalls nicht zu kurz. Schließlich ist Altern nicht nur eine Sache des Körpers, der äußeren Hülle, sondern auch eine Frage der geistigen Einstellung. Die Harvard - Professorin Ellen J. Langer fand in Studien heraus, dass der Mensch genauso altert, wie er sich in der Jugend alte Menschen vorgestellt hat. Unsere Vorstellung vom Alt werden beeinflusst unsere Zukunft. Daher schaffen wir uns unser eigenes Vorbild, unsere Zukunft beginnt im Kopf - unsere Zukunft beginnt jetzt.

Autorin: Mag. Karin Puchegger

 


 

Kommentare