
Blumen, Herzen, Sterne und Kreise waren gestern. Mit Keksen in Form von Weihnachtsmännern, Engeln, Elchen, Schlittschuhen oder Ähnlichem, kann bei Familie und Freunden so richtig gepunktet werden. Selbst das Jesuskind als Ausstechform kann mittlerweile käuflich erworben werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Wer es an Weihnachten lieber „heiß“ mag, kann auch weibliche Brüste oder andere pikante Teile des menschlichen Körpers als Ausstechformen erstehen.
Sehr beliebt ist auch der so genannte „Lebkuchenmann“, der spätestens seit dem Dream Works Film „Shrek“, vor allem bei Kindern bekannt und beliebt ist. Auch ihn gibt es als Ausstechform. Mit Zuckerguss oder Tortenschrift sorgt man für Mund, Augen und Konturen und die Kinderaugen werden strahlen.
Ebenso sind Buchstaben, die dann zu Wörtern zusammengesetzt werden können, eine nette Idee für Kekse. Wer freut sich nicht über einen essbaren Weihnachtsgruß à la „Merry Christmas“.
Gleiches Rezept, veränderte Form – und alle werden staunen
Nahezu jeder hat schon mal Kekse ausgestochen. Ob selbstgebackener Lebkuchen oder simpler Mürbteig spielt dabei keine Rolle. Vor allem Kinder kann man ganze Nachmittage lang mit Kekse ausstechen beschäftigen.
Das wohl einfachste Rezept für Teig zum Ausstechen, ist das Mürbteig-Rezept.
Dazu benötigt man: 300g Mehl, eine Prise Salz, 100g Zucker, 1 Ei und 200g (kalte) Butter
Das Mehl wird mit Salz und Zucker vermischt, dann das Ei dazugegeben und die Butter in kleinen Stücken beigemengt. Das Ganze zu einem Teig verkneten und eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Danach den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. In beliebiger Form ausstechen und bei 200°C 10-12 Minuten backen.
Es darf auch gebastelt werden
Wem die originellsten Ausstecher aus Geschäften und dem Internet immer noch zu langweilig sind, der darf auch selbst Hand anlegen. Mit etwas Geschick kann aus Draht oder biegbarem Blech jede denkbare Ausstechform gebastelt werden. Dazu sollte man sich die Form zuerst auf ein Blatt Papier zeichnen und dann mit dem gewünschten Material nachformen.
Des Weiteren eignen sich Plastilin und andere weiche Materialien hervorragend als Schablonen für Ausstechformen.
Aus Knete kann der gewünschte Ausstecher vorgeformt werden. Dann den Draht oder das Blech drüber legen und zurechtbiegen. Die Schablone entfernen, und fertig ist die Ausstechform.
Ob gekaufte oder gebastelte Formen, der Fantasie beim Kekse ausstechen sind keine Grenzen gesetzt. So kann für ein außergewöhnliches Weihnachtsfest allemal gesorgt werden.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Autorin: Sandra Ehold