Ein eigener Kräutergarten - die Würze vor der Haustüre
Nichts schmeckt so frisch wie die Kräuter aus dem eigenen Garten. Mit einigen einfachen Regeln klappt es auch bei Ihnen!
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Kräuter werden zum Würzen von Speisen, zur Dekoration oder für Aufstriche verwendet – und sind damit in jeder Küche präsent. Was liegt also näher, als seine Kräuter selbst anzubauen und damit immer frisch zur Hand zu haben? Alles, was Sie brauchen, ist etwas Zeit und ein Fleckchen Erde.

Alle Größen und Formen

Kräutergärten gibt es in allen Größen und Formen. Ist man nicht im Besitz eines eigenen Gartens, kann man seine Kräuter natürlich in Blumentöpfen anbauen und entweder direkt auf der Fensterbank der Küche oder – falls vorhanden – auf dem Balkon aufbewahren. Ein Vorteil ist die Flexibilität – wenn die Temperatur etwa auf den Gefrierpunkt zugeht, kann man die Kräuter einfach ins warme Zimmer holen.

Hat man einen Garten zur Verfügung, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ein Beet kann vollständig den Kräutern gewidmet werden, sie können aber auch zwischen Gemüse und Obst verteilt angepflanzt werden.
Für diese zweite Möglichkeit spricht vor allem ein Grundsatz, den man in der Kräuterpflege beachten muss: Jede Pflanze hat bestimmte Ansprüche. Manche Kräuter brauchen trockenen, sandigen Boden, andere nährstoffreichen. Ebenso wollen einige Kräuter einen Platz direkt an der Sonne, anderen tut andauernde direkte Sonneneinstrahlung nicht gut.

Kräuter in der Spirale

Eine spezielle Form des Kräuterbeetes Muttertags-Gewinnspiel: Jetzt Ipod, Handy, Parfum und vieles mehr gewinnen! die so genannte Kräuterschnecke, die den vorhandenen Platz optimal ausnutzt. Hier werden die Kräuter spiralförmig und zur Mitte hin aufsteigend gepflanzt. In der Mitte können jene Kräuter gepflanzt werden, die viel Sonne und wenig Wasser benötigen (dazu gehören etwa Thymian und Rosmarin), im unteren Teil hingegen fühlen sich etwa Schnittlauch und Petersilie, die viel Wasser brauchen, wohl.
Kräutergärten gibt es jedoch in so ziemlich jeder Form, vom Herz bis zum Wagenrad. Wichtig ist immer, dass die Kräuter nach ihren Bedürfnissen gruppiert werden.
Zu empfehlen ist außerdem, die Kräuter in der Nähe des Hauses zu pflanzen, sodass sie von der Küche aus leicht zu erreichen sind.

Fixstarter unter den Kräutern

Der persönliche Kräutergarten kann natürlich ganz nach Geschmack angelegt werden. Zu den Fixstartern im Beet gehören meist Schnittlauch, Petersilie, Minze und – aus dem Mittelmeerraum – Basilikum. Aber auch Kerbel, Salbei, Thymian, Rosmarin und Lavendel sind sehr beliebt. Zu den exotischeren Möglichkeiten zählen etwa die Chilischote und Lemongras.

Im Fachhandel erhält man die Kräuter entweder als Samen oder bereits als vorgezogene Pflanze, wobei Billigprodukte aus dem Supermarkt oft eine sehr geringe Lebensdauer haben.
Also rein in die Gartenhandschuhe – und auf ins eigene Kräuterbeet.

Autorin: Johanna Schönfeld



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