Sanddorn - Erkältungen vorbeugen
Ein unscheinbarer, dorniger Busch, der auch noch an unwirtlichen Stellen gedeiht, bringt im Herbst eine orangerote Scheinbeere hervor, die "es in sich hat". Der Busch wird Sanddorn oder volkstümlich Meerdorn, Sandbeere, Dünendorn, Stechdorn, Korallenbeere, rote Schlehe, Feuerdorn oder Weidendorn genannt.
Sanddorn  - Erkältungen vorbeugen
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Seine Beere enthält mehr Vitamin C als eine Zitrone (im Durchschnitt 450 mg pro 100 g) und darüber hinaus noch Provitamin A und die Vitamine E, B1, B2 und B6. Außerdem kommen im Sanddorn die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen und etliche sekundäre Pflanzenstoffe vor.

Interessant macht die Sanddornfrucht vor allem ihr hoher Vitamin-C-Gehalt. Sie eignet sich, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen oder zur beschleunigten Erholung nach einer Erkrankung. Ihre Inhaltsstoffe der Flavon-Gruppe wirken sich günstig auf die Herz- und Nierenfunktion sowie die Wasserausscheidung aus. Außerdem wird Sanddorn eine stoffwechselanregende, leicht abführende und gallentreibende Wirkung zugeschrieben. Der Vitamingehalt ist im Spätsommer am höchsten - dies ist der ideale Erntezeitpunkt.

Die Beeren können roh gegessen werden, schmecken jedoch sehr sauer. Deshalb sind sie meist gesüßt als Saft, Mus oder Marmelade im Handel. Der Saft und das Mus lassen sich gut mit Joghurt, Quark, frischem Obst, Müsli, Gries- oder Reisbrei mischen oder angedickt als "Wackelpuddingersatz" zubereiten. Wenn der saure Geschmack stört, dann kann der Saft mit Apfelsaft gemischt werden.

Quelle: aid, Dorle Grünewald-Funk
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