Zinnkraut - gut für Nieren, Bindegewebe, Nägel und vieles mehr
Früher wurde Zinnkraut zum Polieren von Metall und Holz verwendet, da der hohe Gehalt an Kieselsäure das Zinnkraut zum Schleifmittel macht. Daher auch die Namensgebung "Zinnkraut". Was gesundheitlich so ihn ihm steckt, lesen Sie hier.

Botanisches

 
Als Frühlings- und Sommergewächs hat das Zinnkraut zwei grundverschiedene Erscheinungsformen. Zuerst entwickelt sich ein meist blütenloser, brauner Stängel, auf dem sich zapfenartige Früchte mit Sporen bilden. Im weiteren Verlauf des Sommers entwickelt sich dann das grüne Zinnkraut.
 
Anwendungsgebiete
 
Zinnkraut hat heilende Wirkung auf vielerlei Bereiche des Körpers. Es fördert beispielsweise die Heilung nach Knochenbrüchen oder Verstauchungen. Weiters beschleunigt es die Regeneration von Bindegewebsverletzungen und hat gerinnungsfördernde und entwässernde Wirkung.
 
Zinnkrauttee besitzt einen hohen Gehalt an Kieselsäure und ist daher gut für Knochen, Knorpel, Nägel und Haare. Auch entzündliche Erkrankungen der Blase, Nieren und der Harnwege können mit Zinnkrauttee effektiv behandelt werden.
 
Durch die entwässernde Wirkung des Zinnkrauts kann der Körper mit daraus gewonnenem Tee gut durchgespült werden. Dadurch werden bedeutsame Maßnahmen gegen Gicht und Rheuma gesetzt.
 
Zinnkrauttee festigt darüber hinaus das Bindegewebe und durch die entwässernde Wirkung werden Wasser- und Fettdepots reduziert.
 
Zinnkrauttee stellt auch eine nette Abwechslung zu herkömmlichen Tees, wie Kamille oder Hagebutte, dar. Vor allem jetzt, in der kalten Jahreszeit, könnten Sie ein Experiment in Sachen Tee wagen.
 
Sehr wohltuend bei Unterleibsbeschwerden, Blasenentzündungen und Nierenschmerzen sind Sitz- oder Dampfbäder in Zinnkrautwasser.
 
Zerstampftes Zinnkraut auf Wunden aufgelegt, hat eine derart starke Wirkung, dass auch sehr tiefe Wunden, wie zum Beispiel durchgeschnittene Sehnen, wieder völlig verheilen.
 
Autorin: Sandra Ehold
 
 

 

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