Ab in die Skisaison II - mit der richtigen Ausrüstung
Die richtige Ski-Ausrüstung darf auch schick und bequem sein. Vor allen Dingen aber muss sie gut auf ihren Fahrer abgestimmt sein und für seine Sicherheit sorgen.
Ab in die Skisaison II - mit der richtigen Ausrüstung
Mehr zum Thema
» Skiurlaub - Hütte oder Hotel?
» Schifoahrn - in Österreich
» Skikindergarten - für die ganz Kleinen
» Ab in die Skisaison - mit dem richtigen Training
» Der Bergkristall - der Lichtbringer unter den Kristallen

Ski und Bindung
Alpinski werden heute hauptsächlich in der Form des Carving-Ski hergestellt und verkauft. Daneben gibt es spezielle, breitere und fast parallelkantige Rennski sowie Modelle, die sich zum Tiefschnee- oder Buckelpistenfahren eignen. Moderne Bindungen verbessern die Fahreigenschaften der Ski nun zusätzlich. Dass sie sich im Ernstfall rechtzeitig öffnen, gilt längst als verbindlicher Standard. Ski und Bindung sollten mindestens einmal jährlich zum Skiservice gebracht werden. Zum einen werden die Ski dort präpariert, zum anderen ist es wichtig, die Bindung neu einzustellen, da sich das Gewicht des Fahrers inzwischen verändert haben kann.

Skischuhe und -stöcke
Skischuhe sollten gut gewählt sein: Sie sind das Bindeglied zwischen Mensch und Gerät und sollen als solches eine ideale Technik- und Kraftübertragung ermöglichen. Keinesfalls dürfen sie drücken oder Schmerzen verursachen, sondern müssen perfekt zum Fuß passen. Bei Alpinskischuhen kann man sich zwischen Hard- und Softboots entscheiden, das heißt den härteren Sportler- und den weicheren Einsteigermodellen. Kalte Füße sollte man in Skischuhen nicht bekommen und auch die Zehen dürfen sich nach einem Skitag nicht taub anfühlen. Skistöcke sind in Ordnung, wenn der Teller am unteren Rand keinen Bruch aufweist. Außerdem kann man überprüfen, ob sich die Sicherheitsschlaufen im Notfall öffnen. Die Stöcke sind wichtig, um beim Skifahren das Gleichgewicht zu halten, um Schwung holen und anschieben zu können.

Die perfekte Kleidung
Wasserabweisende und atmungsaktive Bekleidung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für echten Winterspaß. Beim Kauf von Skikleidung sollte man daher in erster Linie auf ihre Funktionalität und auf den Tragekomfort achten und erst danach nach modischen Gesichtspunkten entscheiden. Skijacke und Skihose sollten vor der erstmaligen oder neuerlichen Verwendung jedenfalls mit einem Imprägniermittel behandelt werden. Das im Sportfachhandel erhältliche Mittel gibt man dazu einfach anstelle von Weichspüler zur Wäsche.

Skifahren mit Köpfchen
Viele Skifahrer sind nach wie vor ohne Helm unterwegs, teils aus Gewohnheit, teils weil das Helmtragen immer noch als unbequem, lästig oder nicht besonders schick angesehen wird. Auf den Pisten erblickt man daher meist nur Kinder, manchmal auch Snowboarder mit Helmen. Doch gerade beim Skifahren ist es wichtig, den Kopf ausreichend zu schützen: Ein Skihelm kann im Ernstfall über Leben oder Tod entscheiden. Der Einwand, dass Helme unbequem und nicht besonders ansehnlich wären, ist deshalb zum einen leichtsinnig. Zum anderen wurde er aber auch längst zerstreut, betrachtet man das inzwischen breite Angebot an Voll- und Halbschalenhelmen, die die Bezeichnungen „Kopfschutz“ wie „Kopfschmuck“ verdienen. Schick und gut geschützt: Wieso also nicht beides? Auch an Komfort mangelt es modernen Modellen nicht. Wichtig ist, dass der Helm richtig sitzt. Beim Prüfen der Passform lässt man den Kinnriemen zunächst offen und beugt den Kopf nach vorne und hinten: Bleibt der Helm am Kopf, passt er. Beim Skifahren muss der Kinnriemen natürlich verschlossen sein, denn er sorgt für den richtigen Halt des Helms. Gute Helme haben Ohr-Pads und sind außerdem mit Belüftungsschlitzen ausgestattet, sodass die warme Luft von innen nach außen transportiert wird und von außen Frischluft in den Helm kommt.

Klar sehen
Die richtige Skibrille darf nicht zwicken oder zu eng sein und muss zum Helm passen. Beim Kauf sollte man außerdem darauf achten, dass sie aus bruchfestem Material ist, verzerrungsfreie Sicht und UV-Schutz bietet und fest, aber dennoch komfortabel sitzt. Im Schneegestöber sorgt die Brille für freie Sicht und schützt die Augen zudem vor Wind und Kälte. Manche Modelle haben auswechselbare Gläser, sodass man bei Kratzern nur das Glas ersetzen muss. Für Brillenträger gibt es Skibrillen mit integrierter Sehhilfe.

 

Autorin: Mag.a Angelika Stallhofer
 

Kommentare