Brustvergrößerung - das gilt es zu beachten!
Viele Frauen sind unzufrieden mit ihren natürlichen Brüsten und wünschen sich eine Brustvergrößerung. Was es dabei zu beachten gilt, lesen Sie hier.
Speziell in der heutigen Zeit ist der Wunsch vieler Frauen nach einem perfekten Körper sehr präsent. Sie empfinden beispielsweise ihre Brüste als zu klein, zu schlaff, oder unterschiedlich groß. Gründe für die Unzufriedenheit einer Frau mit der natürlichen Form ihrer Brüste gibt es vielfältige. Durch die Konzentration unserer heutigen Gesellschaft auf das äußere Erscheinungsbild, glauben viele Frauen, durch einen wohlgeformten Körper - zu dem für viele eben auch pralle Brüste dazugehören – attraktiver auf ihre Umwelt zu wirken. Dies wiederum stärkt dadurch das Selbstbewusstsein der Betroffenen.

Die Gründe für den Wunsch nach einer Brustvergrößerung können dabei unterschiedlichster Art sein.

  • Eine straffere Brust, wenn diese durch Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder Alter an Festigkeit eingebüßt hat
  • Der Wunsch nach symmetrischen Brüsten, wenn eine Brust beispielsweise deutlich kleiner ist als die andere
  • Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren und sich einer Mastektomie unterziehen mussten, wünschen sich wieder ein weiblicheres Erscheinungsbild

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Brustvergrößerung durchzuführen. Die Methode wird dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Patientin zugeschnitten.

Folgende Arten der Brustvergrößerung stehen dem Chirurgen zur Verfügung:
  1. Implantate

Das Prinzip besteht darin, eine Tasche unter dem Brustgewebe zu schaffen und ein Brustimplantat in dieser Tasche zu platzieren. Ein Implantat wird entweder unterhalb (die Platzierung des Implantats unter dem Brustmuskel kann z.B. das Stillen weniger beeinträchtigen) oder oberhalb des Brustmuskels platziert.

Es stehen – abhängig vom gewünschten Ergebnis - verschiedene Arten von Implantaten zur Verfügung:
  • mit sterilem Salzwasser gefüllte Implantate
  • silikongefüllte Implantate
  • Kohäsivgel-Silikonimplantate (sind etwas fester als herkömmliche Silikonimplantate)
2.    Brustvergrößerung mit Eigenfett

Überschüssiges Körperfett wird mittels Fettabsaugung aus Oberschenkeln, Hüften oder Bauch entnommen und die entnommenen Fettzellen werden danach in die Brust injiziert.

Sowohl die Implantat-Methode als auch die Eigenfett-Methode können zudem mit einer Bruststraffung kombiniert werden.

Alle jene, die sich mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung beschäftigen, sollten sich gründlich darauf vorbereiten und folgendes bedenken:
  • Ausführliches Gespräch mit dem Chirurgen Ihrer Wahl. Am besten schreiben Sie sich zuvor Ihre Fragen zusammen, sodass keine Ihrer Fragen unbeantwortet bleibt.
  • Ihr Chirurg wird bei Ihnen vor der geplanten OP einen körperlichen Check durchführen, um eventuelle Risiken ausschließen zu können.
  • Sollten Sie bereits über 40 sein, empfiehlt sich vor der OP eine Mammographie, um Veränderungen im Brustgewebe besser erkennen zu können.
  • Optimalerweise hören Sie 4 Wochen vor der Operation mit dem Rauchen auf, damit können Sie den Heilungsprozess maßgeblich beschleunigen.
  • Butverdünnende Medikamente sollten bereits einige Zeit vor der OP abgesetzt werden. Ihr Chirurg wird Sie diesbezüglich genau informieren. Deswegen ist es unbedingt wichtig, dass Sie ihn bereits im Vorfeld über die Einnahme solcher Medikamente informieren.
  • Sollte die OP ambulant durchgeführt werden, organisieren Sie unbedingt jemanden, der Sie nach Hause bringen kann und auch die erste Nacht bei Ihnen verbringt.
  • Klären Sie bereits im Vorfeld ab, wann Sie nach der OP wieder arbeiten können und wie lange Sie mit sportlichen Aktivitäten pausieren müssen.
  • Hören Sie bei der Auswahl eines geeigneten Chirurgen unbedingt auf Ihren gesunden Menschenverstand! Günstige Angebote im Ausland wirken auf den ersten Blick zwar attraktiv, bei näherer Betrachtung sind solche Angebote aber häufig mit erheblichen Risiken – sowohl in gesundheitlicher Hinsicht als auch das Ergebnis betreffend – verbunden. Lassen Sie sich von Ihrem Chirurgen Vorher/Nachher Fotos zeigen und schauen Sie sich wenn möglich den OP Saal an.

Die Erholungszeit nach einer Brustvergrößerung beträgt normalerweise um die 6 Wochen, unmittelbar nach der Brustvergrößerung können Schmerzen aufgrund der Dehnung des Brustgewebes auftreten und Ihre Brüste sehr berührungsempfindlich sein. Zudem sind Blutergüsse und leichte Schwellungen in der ersten Zeit nach der OP normal und sollten relativ schnell wieder verschwinden.

AutorIn: C.V., A.D., S.R., Fotocredit: Designed by Nensuria
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