Haarkuren - schönes Haar Tag für Tag
Sie versprechen Glanz, Volumen, Fülle und Spannkraft, aber halten Sie wirklich, was sie versprechen? Erfahren Sie mehr…

Im Handel wird eine ganze Reihe an Haarpflegemitteln  angeboten. Von ausspülbaren Kuren mit unterschiedlichen Einwirkzeiten bis hin zu Kuren, die bis zur nächsten Haarwäsche im Haar bleiben, sind der Haarpflege kaum Grenzen gesetzt.

Von Seiten der Wirksamkeit betrachtet, sind Pflegeprodukte gegen sprödes und glanzloses Haar, Kuren für mehr Fülle und Volumen, aber auch Haarpflegeprodukte für das so genannte „normale“ Haar erhältlich, die es vor Schäden schützen sollen. Auch spezielle Kuren für lockiges oder glattes Haar sind in großer Fülle erhältlich.

Die Grenzen der Haarpflege

Eine Grenze ist jedoch sämtlichen Haarpflegeprodukten gesetzt: eine Verjüngung oder Revitalisierung des Haars ist nicht möglich. Dies ist ganz leicht zu verstehen. Das Haar an sich ist eine verhornte Eiweißsubstanz, also im Grunde schon tote Masse, die nicht wiederbelebt werden kann.

Der Wirksamkeitsbereich der Haarkuren bezieht sich auf die Schuppenschicht der Haare. Bei gesundem Haar sind die Schuppen geschlossen, was zu einer glatten Oberfläche und Glanz führt.

Geschädigtes Haar hingegen weist eine geöffnete Schuppenschicht auf. Dadurch lassen sich die Haare schlechter kämmen, verfilzen leicht und sind glanzlos und spröde.
So ist es die Aufgabe von Haarkuren, diese geöffnete Schuppenschicht wieder zu schließen und Unebenheiten zu glätten.

Haarpflege – welche ist die richtige?

Mit Haarkuren und anderen Haarpflegeprodukten können Glanz, Geschmeidigkeit und wunderschöne Fülle der Haare erreicht werden.
Die Wahl des richtigen Produktes ist hierbei jedoch weniger entscheidend, als der richtige Umgang mit der Pflege.

Hier einige nützliche Tipps:

„Weniger ist mehr“: Tragen sie eher kleine Mengen der Haarkur auf und konzentrieren sie sich hierbei eher auf die Längen und Spitzen. Auf die Kopfhaut aufgetragen, können Pflegeprodukte das Nachfetten der Haare beschleunigen.

„Spülen, Spülen, Spülen“: Haarkuren, die zum Ausspülen gedacht sind, sollten nach der Einwirkzeit stets äußerst gründlich ausgespült werden. Während des Einwirkens nimmt das Haar die Pflegestoffe der Haarkur auf. Was zurückbleibt und nicht gut ausgespült wird, macht das Haar schwer und nimmt sowohl Volumen, als auch Glanz.

„Nicht Mischen“: Intensivkur zum Ausspülen; Balsam, der im Haar bleibt und Sprühpflege als Finish auf einmal, ist eindeutig zu viel des Guten. Die Intensivkur sollte nur einmal wöchentlich angewendet, der Rest kann nach jeder Haarwäsche aufgetragen werden. Wird zuviel Pflege auf einmal aufgetragen, führt dies wiederum dazu, dass sich das Haar schwer anfühlt und matt und glanzlos aussieht.

Welches Pflegeprodukt für Ihr Haar am Besten ist, finden Sie durch Ausprobieren ganz leicht heraus. Es ist meist nach ein bis zwei Behandlungen mit dem jeweiligen Produkt erkennbar, ob es die gewünschte Wirkung erzielt.

Oder sie lassen sich beim nächsten Friseurbesuch beraten. Die Devise sollte jedoch lauten: „Niemand kennt ihr Haar so gut, wie sie selbst!“

Autorin: Sandra Ehold

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