Tipps gegen kalte Füße - Wärme von Kopf bis Fuß
Mit kalten Füßen kommt niemand gern in Berührung. Wie die Wärme bis in die Zehenspitzen gelangt, erfahren Sie hier.
Tipps gegen kalte Füße - Wärme von Kopf bis Fuß
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Kalte Füße sind nicht nur unangenehm. Die Ursache für kalte Füße sind Durchblutungsstörungen, die dazu führen, dass unsere Extremitäten nur unzureichend mit Blut versorgt werden. Werden kalte Füße zum Dauerzustand, kann dies ein Symptom einer
ernstzunehmenden Erkrankung sein.

Sind wir sehr kalten bis eisigen Temperaturen ausgesetzt, ist es allerdings normal, dass die vom Körper produzierte Wärme erst den inneren Organen zugeführt wird und Hände und Füße, die in der Lebenserhaltung eine weit geringere Rolle spielen, zunächst vernachlässigt werden. Wer diese Minderversorgung häufig zu spüren bekommt, muss also selbst etwas nachhelfen und am besten im voraus dafür sorgen, dass seine Fußsohlen nicht auf Sparflamme laufen.

Wie Sie kalten Füßen vorbeugen können:

  1. Warmes Schuhwerk tragen und enge Schuhe sowie enge Strümpfe vermeiden
  2. Thermosohlen verwenden
  3. die Beine beim Sitzen nicht übereinander schlagen
  4. dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuführen
  5. Nikotinkonsum einstellen
  6. nicht mehr als zwei bis drei Tassen Kaffee am Tag
  7. täglich frisches Obst und Gemüse
  8. regelmäßige Bewegung im Freien
  9. einmal pro Woche in die Sauna

Wer bis hierhin keine Gelegenheit dazu hatte, sich in regelmäßigen Abständen in dicken, wärmenden Socken auf beheizten Fußböden aufzuhalten, könnte schließlich auch eine Wohnungsrenovierung ins Auge fassen. Im Normalfall reichen aber ganz einfache Mittel aus, um steife Zehen wieder lebendig zu machen:

Wechselduschen und heiße Fußbäder (etwa mit Meersalz oder ätherischen Ölen) bringen Wärme in die Fußspitzen und machen müde Füße wieder fit. Ein anschließendes Peeling erhöht zusätzlich die Blutzirkulation in den Füßen und wirkt entspannend und anregend auf unseren Körper.
Ölmassagen haben dieselbe Wirkung, sorgen jedoch für noch mehr Verwöhnung. Die Durchblutung der Füße können wir außerdem durch Zehengymnastik und bestimmte Fußcremes fördern.

Reichen weiche, wärmende Socken nicht aus, lassen sich kalte Füße nachts auch auf warmen Körner- oder Kirschkernkissen angenehm lagern.

Um den Organismus nicht zu kühlen, eignen sich bestimmte Nahrungsmittel besser als andere. Ingwertee zum Beispiel wirkt besonders wohltuend und wärmend auf den Körper.

Hat sich die Wärme erst von Kopf bis Fuß ausgebreitet, verändert sich unsere Stimmung gewöhnlich zum Positiven. Ein warmer Fuß mag schon so manche Gefühlskälte zum Erweichen gebracht haben. Auch gelegentliche Eiszeiten im Schlafzimmer sollten damit der Vergangenheit angehören.

Autorin: Angelika Stallhofer
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