Allantoin - ein Wirkstoff für die Hautzellen
Allantoin - ein Wirkstoff für die Hautzellen
Unsere Haut wird durch äußere Einflüsse wie Kälte, UV-Strahlen, Stress oder schlechte Ernährung geschädigt. Allantoin kann die Hautgesundheit positiv unterstützen!
Allantoin  - ein Wirkstoff für die Hautzellen
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Was ist Allantoin und wo kommt es vor?

Allantoin ist ein Abbauprodukt der Harnsäure, das im menschlichen und tierischen Blut und Harn vorkommt und in Zellsäften von Pflanzen zu finden ist. Es entsteht auch beim Abbau von Nukleinsäuren speziell bei Purinbasen. Für einige Hülsenfrüchte spielt Allantoin eine wichtige Rolle als Stickstoffquelle, die Pflanzen für ihr Wachstum und Gedeihen benötigen. Allantoin kann natürlich aus Pflanzen gewonnen oder auf synthetischem Weg hergestellt werden.

Hohe Konzentrationen kommen vor allem im „Echten Beinwell“ (auch Schwarzwurz oder Wallwurz genannt) vor. Sein Name leitet sich von der Behandlung von Unterschenkelgeschwüren in der alten Heilkunde ab. Der Beinwell ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit rotvioletten Blüten, die in Europa wild wächst.

Weizenkeime, Rosskastanien, Sojakeime, Reis, Blumenkohl und grüne Bohnen enthalten ebenfalls viel Allantoin.

Wirkung und Einsatz von Allantoin

Allantoin wird aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften in Kosmetikprodukten und Arzneimitteln zugesetzt. Der Wirkstoff hat heilende und entzündungshemmende Eigenschaften und kommt daher in Wundsalben und Gesichtsreinigern vor. Allantoin in Sonnencremen und Akne-Produkten vermindert Hautirritationen wie z.B. Pickel oder durch UV-Strahlung ausgelöste Schädigungen; in Deodorants wirkt es besonders bei empfindlicher Haut Reizungen entgegen; in Rasierwasser beruhigt es die Haut; in Zahnpasta und anderen Mundhygieneartikeln beugt es Zahnfleischentzündungen vor.

Auch bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Psoriasis (Schuppenflechte) oder Hautausschlägen können Cremen und Salben mit Allantoin zur unterstützenden Heilung und Linderung angewandt werden. Allantoin beruhigt und glättet die Haut, fördert die Wundheilung, spendet Feuchtigkeit und stimuliert die Zellerneuerung.

Autorin: Sandra Haindl

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