Fit für zwei- Sport – Gesund für Baby und Mutter
Fit für zwei - Sport – Gesund für Baby und Mutter
Du musst Dich schonen“ – ein gut gemeinter Rat, den viele werdende Mütter oft hören. Doch der Tipp mit dem so genannten „Schongang“ ist längst Schnee von gestern. Im Gegenteil: Regelmäßiger Sport ist gut für Mutter und Kind.
Fit für zwei - Sport – Gesund für Baby und Mutter
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Wichtig dabei ist die Wahl des richtigen Trainings sowie dessen Intensität und Dauer.

„Frauen, die während der Schwangerschaft in Bewegung bleiben, regen ihren Kreislauf an und beugen Beschwerden vor“, sagt DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel. So sind Haltungsschäden, Rückenschmerzen oder Thrombosen bei sportlich aktiven Frauen seltener. „Sogar die Geburt kann durch Sport erleichtert werden.“ Auch Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes profitieren von regelmäßiger Bewegung: Verbesserte Insulinsensitivität und Glukoseausnutzung sorgen für gute Blutzuckerwerte.

Doch Vorsicht: Nicht jede Sportart ist für die ganz speziellen 40 Wochen geeignet. „Schwimmen, Walking und Rad fahren sind für Schwangere ideal“, rät Dresel. „Sportarten, die mit ruckartigen Bewegungen, Sprüngen oder möglichen Stürzen verbunden sind, sollten lieber nicht betrieben werden.“ Tennis, Squash oder Reiten sind somit tabu. Auch Kampfsportarten sind während der Schwangerschaft nicht geeignet.

Allerdings sollten die werdenden Mütter es auch nicht übertreiben. Intensität und Dauer des Trainings hängt in erster Linie davon ab, wie fit die Frauen bereits vor der Schwangerschaft waren. Frauen, die bislang gar keinen Sport getrieben haben, rät die DAK zu einem moderaten Training – einmal pro Woche für circa 15 Minuten. Dieses kann dann schrittweise bis zu fünfmal wöchentlich je 30 Minuten erhöht werden. Sportliche Frauen können meist ohne große Einschränkungen ihr Training fortführen. 

Quelle. DAK
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