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» home » Essen & Genießen » Essen & Trinken » Nahrungsmittel » Gemüse Rhabarber - süß-saurer Frühsommerbote Dieses Gemüse – ja, Rhabarber zählt zum "Stielgemüse" – ist ein Phänomen: Die Wurzel ist heilkräftig, die Stiele sind nahrhaft, die Blätter sind giftig Mehr zum Thema
Wer das sauer-herbe Aroma der grün-roten Stängel liebt oder einfach Kindheitserinnerungen wecken möchte, sollte jetzt zugreifen. Noch bis inklusive Juni steht Rhabarber auf den heimischen Märkten hoch im Kurs. Im Bauerngarten wuchert er anspruchslos auf sonnigen Fleckchen und ist ein optischer Blickfang – auch für all jene, die ihn kulinarisch verschmähen. Ein paar Tricks helfen, die Oxalsäure zu verringern: eher roten Rhabarber kaufen, die Stängel immer schälen, nie in Aluminiumtöpfen kochen, die Stücke kurz in kochendes Wasser tauchen (blanchieren) und das Wasser wegschütten. Wenn Rhabarber mit milchhaltigen Speisen wie Pudding, Vanillesoße oder Milchreis kombiniert wird, mildert das die Säure und gleicht das Kalzium im Körper aus. Rhabarber-Kompott: Für sechs Portionen 500 g Rhabarber schälen und in Würfel schneiden, blanchieren und das Wasser wegschütten. Würfel mit 250 g Zucker, 1/16 l Weißwein, der Schale von einer halben unbehandelten Zitrone und einer Zimtstange aufkochen. Eventuell etwas Wasser zufügen. Den Saft abgießen, auffangen und reduzieren bis er eine sirupartige Konsistenz erreicht. Mit dem Rhabarber mischen und abgedeckt kaltstellen. Autorin: Mag.a Eva Tinsobin |