Leichte Küche für heiße Sommertage - der Gesundheit zuliebe
Leichte Küche für heiße Sommertage
Wenn die Tage länger und die Nächte kürzer werden, beginnt wieder die Grillsaison. Viel Fleisch, Soßen und Beilagen belasten dabei oft den Körper. Gut, wenn dann eine leichte Nachspeise mit wenigen Kalorien zur Hand ist.
Wenn die Tage länger und die Nächte kürzer werden, die Temperaturen steigen, weht von überall wieder der Geruch von Gegrilltem heran. Steak, Fisch, Würstchen und Gemüse, Grillkäse und viele schwere Salate ...
Das tut nicht gut. Die Ernährung ist im Sommer oft viel zu einseitig, zu fleischlastig, zu schwer. Das belastet den Körper, insbesondere der Verdauungstrakt leidet. Gut, wenn dann eine leichte Nachspeise mit wenigen Kalorien zur Hand ist.

Magenschonend, verdauungsanregend und so lecker


Joghurt genießt einen guten Ruf. Das fermentierte Milchprodukt tut dem Magen wohl. Joghurt hat, zumindest in seiner natürlichen Variante, den gleichen Fettgehalt wie die Milch, aus der er hergestellt wird. Er ist kalorienarm, enthält in der Naturversion wenig Zucker. Dazu kommen die enthaltenen Milchsäurebakterien, die nicht nur dem Magen, sondern auch dem Darm gut tun. Joghurt soll die blähungsverursachenden Bakterien im Darm reduzieren und damit für eine angenehmere Verdauung und einen flachen Bauch sorgen. Verstopfung wird durch Joghurt gelöst, Durchfallerkrankungen werden eingedämmt. Und ein gesundes Verdauungssystem ist auch immer ein gutes Immunsystem. Es gibt also hinreichend Gründe, jeden Tag einen Joghurt zu löffeln.


Fettreduziert, mit Obst oder griechisch?

Letzten Endes ist das gar nicht so wichtig. Wichtiger ist vielmehr, was im Joghurt außer frischem Obst sonst noch so drin ist. Denn die Fertigmischungen, die im Supermarkt oft als besonders leicht, zucker- und fettreduziert oder sonstwie vorteilhaft angeboten werden, haben es oft in sich. Ist der Joghurt fettreduziert, schmeckt er oft wässrig. Um das zu verhindern, müssen fettreduzierte Produkte mit Fruchtmischungen mehr Zucker enthalten oder werden mit Geschmacksverstärkern oder Aromen versetzt. Beides ist nicht besonders vorteilhaft für die Gesundheit. Zuckerreduzierte Produkte haben das gleiche Problem, sie benötigen Geschmack, der oft aus Zuckerersatzstoffen kommt. Man vermutet, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der in den letzten Jahrzehnten stark steigenden Zahl von Diabetes-Patienten und den vielen fett- und zuckerreduzierten Nahrungsmitteln auf dem Markt. Genau nachvollzogen werden kann das allerdings noch nicht.

Ob der Joghurt nun wirklich fettreduziert sein muss oder nicht, ist für die Gesundheit auf lange Sicht weniger wichtig als die Frage, ob er in der Naturversion oder mit Fruchtzubereitungen gegessen wird. Die Auswahl an unterschiedlichen Produkten ist durchaus groß, wie ein Blick in den Lebensmittelhandel online zeigt. Joghurt gibt es in allen Geschmacksrichtungen, löffelfertig zubereitet oder Natur für die Verwendung in der Küche.


Und die Nachspeise?

Griechischer Joghurt hat einen etwas höheren Fettgehalt. Gemischt mit etwas Honig und Mandeln wird daraus schnell ein gesundes und schmackhaftes Dessert, das nicht nur süß ist, sondern auch noch mit viel gesundem Eiweiß, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Joghurt kann als Mousse zubereitet, angedickt als Creme verarbeitet oder einfach nur so mit Müsli oder frisch aufgeschnittenem Obst verzehrt werden. Und wenn es wirklich einmal raffiniert sein soll, dann darf der Joghurt auch mit Mascarpone oder Sahne eine etwas fettreichere Allianz eingehen ...

Ob diese Mischungen noch als kalorienarm bezeichnet werden dürfen, darüber kann man streiten. Im Vergleich zu einer Creme, die nur mit Mascarpone angerührt wird, sind sie es sicherlich. Im Vergleich zu reinem Joghurt aber eher nicht. Übrigens sollte der Joghurt nicht auf eine Nachspeise reduziert werden. Er ermöglicht immerhin einen leichten und eiweissreichen Start in den Tag, wenn er zum Frühstück genossen wird, liefert dem Körper nach dem Workout im Fitnessstudio Eiweiß und Mineralstoffe (und Flüssigkeit - Stichwort Trinkyoghurt) und macht einfach nur schnell satt. Für lactoseintolerante Menschen und Veganer/-innen gibt es selbstverständlich adäquaten Ersatz auf der Basis von Soja, Mandeln, Hafer oder Reis.

AutorIn: A.D.,B.A.
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