Beschwerliche Seiten des Frühlings durch Homöopathie bekämpfen
Dass sich der harte Winter dieses Jahr sogar bis in die Frühlingsmonate hinein schleicht, strapaziert die Nerven. Sollten es die Temperaturen in den nächsten Wochen tatsächlich einmal schaffen über Null zu klettern und da auch zu bleiben, dürften viele Menschen zufrieden aufatmen. Doch nicht an allen geht das langersehnte Frühlingserwachen spurlos vorbei. Sobald sich der erste Krokus durch die Schneedecke gekämpft hat und Bäume und Sträucher ihm fröhlich folgen und in voller Pracht erblühen, beginnt für viele der Stress: Heuschnupfen, Wetterfühligkeit und Frühjahrsmüdigkeit stehen auch bei vielen Österreichern wieder auf der Tagesordnung.
Wie wirkt sich der Jahreszeitenwechsel auf die Gesundheit aus?

Pollenallergie, Wetterfühligkeit und Schlappheit sind die typischen Symptome, unter denen viele Menschen im Frühjahr leiden. Besonders der Heuschnupfen, von Fachleuten "allergische Rhinitis" genannt, kann einigen von ihnen das Leben reichlich schwer machen – im schlimmsten Fall sogar bis in den Herbst hinein. Mehr als 16 Prozent der Österreicher leider darunter. Während es andere bei den ersten milden Temperaturen hinaus in die Natur zieht, haben sie mit verstopften Nasen, tränenden Augen und Reizhusten zu kämpfen. Viele von ihnen reagieren insbesondere auf Erle, Birke und Haselnuss oder aber auf Kräuter- und Getreidepollen.

Was Frühjahrsmüdigkeit, Schlappheit und Wetterfühligkeit anbelangt, so können die Beschwerden unter anderem auf starke Temperaturschwankungen zurückgeführt werden. Temperatursprünge von 20°C bis 30°C bedeuten Stress für den Körper und können oftmals Müdigkeit, Kopfschmerzen und Antriebslosigkeit zur Folge haben. Die Symptome sind dabei vor allem auf den sinkenden Blutdruck zurückzuführen, der durch das plötzliche warme Wetter entsteht. Aber auch hormonelle Veränderungen, die durch den Wetterumschwung ausgelöst werden, spielen eine zentrale Rolle. Denn nach der dunklen Jahreszeit müssen die Schlaf- und Glückshormone Melatonin und Serotonin erst einmal wieder in Schwung kommen.

Wie können die Beschwerden gelindert werden?

Wer unter typischen Frühjahrsbeschwerden leidet, muss nicht zu "harten" Medikamenten greifen. Eine Alternative ist es, die Symptome auf natürliche Weise zu bekämpfen. Regelmäßige Spaziergänge, ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung können dabei helfen, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Abgesehen davon ist es sinnvoll, Heilmittel aus der Natur zur Behandlung von Frühjahrsbeschwerden heranzuziehen. Homöopathische Präparate wie Schüssler Salze sind frei von Nebenwirkungen, können bei vielen der genannten Beschwerden für Linderung sorgen und sind in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich. Auch Online-Versandapotheken haben mittlerweile ein umfangreiches Sortiment an Homöopathie- und Naturprodukten. In Reformhäusern sind Schüssler Salze allerdings noch nicht erhältlich.

Aufgrund ihrer sanften Wirkungsweise ist es auch problemlos möglich, Schüssler Salze für Kinder zu verwenden. Welche Mittel am besten geeignet sind, hängt natürlich von den jeweiligen Symptomen ab. Wichtig ist jedoch, dass auch die Naturmittel nur bei eindeutigen Beschwerden von Kindern eingenommen werden. Je nach Alter und Köpergröße ist bei Schüssler Salzen eine Dosierung von 1/2 - 2 Tabletten vorgesehen.

Hier ein kleiner Überblick, welche Salze bei welchen Beschwerden helfen können:

Heuschnupfen (Pollenallergie):
  • Calcium carbonicum
  • Natrium Chloratum
  • Calcium Phosphoricum

Frühjahrsmüdigkeit:
  • Ferrum Phosphoricum
  • Natrium Phosphoricum
  • Kalium Sulfuricum
Wetterfühligkeit:
  • Zincum chloratum
  • Magnesium Phosphoricum
  • Calcium Fluoratum
Wer unter dem Wetterumschwung leidet, sollte seinem Körper viel Zeit und Ruhe gönnen. Bei leichten und mittelstarken Beschwerden ist es meistens nicht nötig, "klassische" Medikamente einzunehmen. Besser ist es, zu homöopathischen Mitteln zu greifen, welche die Abwehrkräfte des Körpers stärken, anstatt nur die Symptome zu unterdrücken.

AutorIn: A.D.
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