Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Konzentration des Zuckers im Blut dauerhaft über den Normwerten liegt und in weiterer Folge zur Schädigung an Gewebe - insbesondere an Blutgefäßen, Nervengewebe und Netzhaut - führt.
Österreich ist von einem rasanten Anstieg von Diabetes-Neuerkrankungen betroffen. Derzeit sind mehr als 300.000 Patienten auf Grund dieser chronischen Stoffwechselerkrankung in medikamentöser oder diätetischer Behandlung, wobei die Dunkelziffer sehr hoch ist.
Immer mehr Leute erkranken an Diabetes mellitus. Ursachen für diese Entwicklung sind die hohe Lebenserwartung und die zunehmende Zahl an Übergewichtigen bzw. an Adipositasfällen.
Wer an Diabetes denkt, hat auch immer im Hinterkopf, dass das doch etwas mit Ernährung und Ernährungsverboten zu tun hat. Das ist nicht ganz unrichtig: Übergewicht und falsche einseitige Ernährung begünstigen das Krankheitsbild der Diabetes durch einen negativen Einfluss auf den Blutglukosespiegel.
Die Erkrankung daran führt in 50–80% der Fälle zu Typ 2 Diabetes. Eine neue Studie zeigt, dass bereits niedrigere Blutzuckerwerte als bisher angenommen den Fötus schädigen können.
Bei Zuckerkranken besteht die Gefahr, dass sie auch an den Nieren erkranken. "Bei etwa 20 bis 30 Prozent der Diabetiker werden im Laufe der Krankheit die Nieren in Mitleidenschaft gezogen", erklärt Dr. Gerhard Schillinger, Arzt beim AOK-Bundesverband. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig – sie zielt darauf ab, das Voranschreiten der Erkrankung zu vermeiden und damit den betroffenen Patienten Dialyse oder Transplantation zu ersparen.