Perfekte Nägel - richtige Feile und Pflege
Schöne und gesunde Nägel wirken elegant und gepflegt. Nagelschere oder Nagelknipser sind dazu aber meist nicht ausreichend.

Allgemeines

Die Nagelfeile dient als Werkzeug zum Kürzen und Runden der Nägel. Neben den üblichen Modellen aus Metall mit Plastikgriffen gibt es mittlerweile zahlreiche weitere Typen hinsichtlich Material und Verarbeitung. Die neuen Materialien sind schonender für den Nagel und klarer Favorit gegenüber der alten Saphirnagelfeile.

Pflege mit der Nagelfeile

  • Für schön geformte Nägel eignen sich Nagelfeilen, die entsprechend des Nageltyps gewählt werden. Neben dem richtigen Werkzeug ist die richtige Feiltechnik von großer Bedeutung.
  • Nach Möglichkeit sollte immer in Wuchsrichtung gefeilt werden, dies bedeutet von außen nach innen sowie von unten nach oben. Auch sollte immer parallel zum Nagel, also niemals schräg gefeilt werden. Gleich nach einem Bad sind die Nägel sehr weich, weshalb das Feilen ebenfalls nicht zu empfehlen ist.
  • Falsches Feilen kann die Nägel so schädigen, dass diese spröde und brüchig werden. Die richtige Technik und die richtige Feile vermeiden ein Zerreißen der Nagelfasern. Solche kleinen Risse könnten nämlich der Eingang für Wasser, Nagellackentferner oder Seife sein. Diese Einwirkungen können die Nägel von innen schädigen.
  • Auch die Technik des Nägelschneidens ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Nagelpflege. Fingernägel sollten bevorzugt halbrund geschnitten werden. So entstehen keine spitzen Ecken an den Rändern, die man sich einreißen könnte. Fußnägel sollten hingegen fast gerade und nicht zu kurz geschnitten werden. Sieht der Nagel nicht über das Nagelbett hinaus, kann der sich in das Nagelbett hineinbohrende Nagel zu Entzündungen führen.

Arten von Nagelfeilen und deren Vor- und Nachteile

Der Aufbau von Nagelfeilen ist generell ähnlich: meist beidseitig beschichtet, auf der einen Seite eine feine, auf der anderen Seite eine gröbere Körnung.

Verschiedene Typen von Feilen richten sich an die Bedürfnisse der Nägel. Spezielle Polierfeilen entfernen Kratzer und Beläge und verleihen dem Nagel dadurch einen schönen Glanz.

Metallfeilen wirken sich nachteilig auf die Nägel aus. Beim Feilen auf Metall entsteht Reibungshitze, wodurch die Nagelspitze aufgeraut und teilweise auch aufgespaltet wird.

Während Diamantenfeilen nur für robuste Nägel geeignet sind, sind Sandblattfeilen besonders schonend. Die nach dem Feilen entstehende glatte Oberfläche am Nagelrand verhindert die Bildung von Spliss.

Keramikfeilen zählen zu den neueren Herstellungen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie sich gut unter Wasser reinigen und desinfizieren lassen. Außerdem eignen sie sich speziell für brüchige und angegriffene Nägel.

Glasfeilen haben den Vorteil, dass sich ihre Schleiffläche nicht abnutzt. Durch das Ätzen staubfeiner Poren in das Hartglas bleibt die Schleiffläche ein Bestandteil des Glasträgers. Dies führt zu unbegrenzter Garantie auf die Abnutzung der Glasfeile. Ein weiterer Vorteil von Glasfeilen liegt darin, dass sie auch für die Nagelplatte verwendbar sind, ohne diese auszudünnen.

Die richtige Nagelfeile für jeden Nagel

Stabile, trockene oder künstliche Nägel lassen sich problemlos und schnell auch mit einer gröberen Nagelfeile bearbeiten. Dünne, weiche oder gesplittete Nägel benötigen da schon spezielle Nagelfeilen.

Bei dünnen oder sehr weichen Nägeln eignen sich feine Nagelfeilen, um die Nägel in Form zu bringen.
Nägel mit Spliss erfordern spezielle Feilen wie Glas- oder Mineralfeilen. Diese sind besonders schonend zum Nagel. Sie versiegeln den Nagel durch feinsten Mineralstaub und machen ihn dadurch widerstandfähiger.

Autorin: Mag.a Vorauer Nicole

 

 

 

 

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