Haartransplantation: Die richtige Klinik finden
Haartransplantation: Die richtige Klinik finden
Stress, ein ungesunder Lebensstil aber auch die genetische Veranlagung - all das kann sich bereits in jungen Jahren auf eine volle Haarpracht negativ auswirken. Eine Haartransplantation kann hier Abhilfe schaffen - jedoch sollten im Vorfeld das Für und Wider sorgältig geggeneinandner abgewogen werden.
Spätestens seit Jürgen Klopp und Wayne Rooney ist die Haartransplantation gesellschaftsfähig geworden. Immer mehr Menschen reden offen über ihre Haarprobleme und überlegen, sie durch eine Transplantation aus der Welt zu schaffen. Da die Anfrage steigt, gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter von verschiedenen Methoden. Um die richtige Klinik zu finden, ist es daher wichtig, im Vorfeld einige wichtige Tipps zu beachten.

Qualität der Klinik in den Vordergrund stellen

Auf der Suche nach einer passenden Haarklinik fühlen sich viele Betroffene schnell überfordert. Im Internet gibt es unzählige Angebote, die den Patienten nur das Beste versprechen. Zu den Kliniken in Deutschland oder Österreich gesellen sich die Anbieter aus dem weiter entfernten Ausland und locken mit besonders günstigen Preisen. Einen Urlaub im Süden mit der Haartransplantation zu verknüpfen, scheint häufig eine gute Lösung.

Allerdings ist dabei zu bedenken, dass
  • es sich bei der Haartransplantation um einen medizinischen Eingriff handelt
  • das Endergebnis nicht nur vom medizinischen Fachwissen abhängig ist, sondern zusätzlich die ästhetische Erwartung des Patienten getroffen werden sollte.

Damit dies gelingt, ist es ratsam, dass der Betroffene ein ausführliches Beratungsgespräch in Anspruch nimmt. Der Arzt kann in diesem Gespräch auf die Fragen und Sorgen des Patienten eingehen und ihm sagen, welche Resultate er erwarten kann. Dabei ist es wichtig, dass der Arzt nicht nur die momentane Situation für die Planung des Eingriffs zurate zieht, sondern ganzheitlich vorgeht.

Ausführliche Beratung in Anspruch nehmen


„Als professioneller Berater habe ich (wie auch alle seriösen Ärzte) Ihre gesamte Situation im Fokus, so dass nicht nur die aktuelle Situation und Ihre Wünsche einfließen, sondern auch alle Aspekte für Ihre Zukunft und gegebenenfalls weitere Eingriffe berücksichtigt werden“, erklärt Andreas Krämer, Initiator und Inhaber von www.hairforlife.at, der Beratungsstelle für Haartransplantationen. Nur eine ganzheitlich ausgewogene Planung könne mit geringstem Risiko zu vollem Erfolg führen.

Krämer weist außerdem darauf hin, dass die Erwartungen der Betroffenen bei den individuellen Voraussetzungen nicht immer erfüllt werden können. Das Resultat ist nicht nur von der zu behandelnden Fläche, sondern auch vom Zustand der Spenderzone abhängig. Der Experte bittet die Betroffenen, „in Sachen Vorstellungen und Erwartungen eine gewisse Toleranz aufzubringen, denn ihre Spenderzone bietet nur begrenzt die Möglichkeiten für weitere Maßnahmen.“ Die Patienten sollten in Vertrauen in Fachwissen und Erfahrung investieren, um Enttäuschungen vorzubeugen.

Beliebte Methoden für die Haartransplantation

Um das bestmögliche Resultat zu erreichen, haben Ärzte bei Haartransplantationen heute verschiedene Methoden zur Verfügung. Durch die ständige Weiterentwicklung und Fachfortbildungen sind die Ärzte außerdem immer auf dem neuesten Stand.
  • FUE (Follicular Unit Extraction): Nicht nur Kopfhaare lassen sich mit dieser modernen Technik transplantieren, sondern auch Körperhaare. Mit einer Hohlnadel entnimmt der Arzt dafür einzelne follikuläre Einheiten.
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  • FUT (Follicular Unit Transplantation): Bei der sogenannten Streifenhaarverpflanzung entnimmt der Arzt einen Haarstreifen am Hinterkopf und zergliedert ihn in die follikularen Einheiten.
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  • Zwar gibt es immer noch Ärzte, die einen Haarstreifen entnehmen und ihn in kleine Hautteile mit Haarwurzeln teilen, allerdings geht die Tendenz eindeutig zu den modernen Methoden FUE und FUT.

AutorIn: A.D., O.H.
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