Kraftplätze - unsichtbare Stärken
Orte, die unsichtbare Qualitäten besitzen und auf unsere Körper wirken. Kein Stoff für einen Hollywood-Buster, sondern reale Kraftplätze, die faszinieren.
Kraftplätze - unsichtbare Stärken
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Die postmoderne Gesellschaft ist geprägt von Gefühlsdefiziten und der damit verbundenen Suche nach dem Sinn des Lebens. Dabei scheinen sich Menschen immer mehr von den traditionellen Ritualen und Antworten des Glaubens zu entfernen und nach anderen spirituellen Quellen zu suchen. Kraftplätze sind solche Quellen. Sie übten schon immer eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus.

Das „Erde-Mensch-Gedächtnis“

Die Geomantie an sich ist eine alte spirituelle Wissenschaft‚ beschäftigt sich mit irdischen Energiemustern und kosmischen Einstrahlungen und bemüht sich, diese Kräfte harmonisch miteinander zu verbinden. Die Hypothese, dass Menschen die Besonderheit des aufgesuchten Kraftplatzes spüren würden, wurde in der Studie von Dr. Noemi Kempe, Leiterin der Ludwig-Boltzmann-Forschungsstelle für Biosensorik bei Graz, bestätigt. Mit dem Begriff „Kraftplatz“ werden vorwiegend positive Assoziationen geknüpft: emotionaler, sinnlicher, intuitiver, seelischer Rückzug, der Lärm und Störendes ausspart. Kraftplätze sind also als Chakren, Energiezentren oder Energieverteilerknoten der Erde zu verstehen. Geomantie-Experten wie Kempe sprechen daher von einem „Erde-Mensch-Gedächtnis“, das sich an besonderen Orten addiert und manifestiert.

Kranke Kräfte?

Dass es sich bei „Wasseradern“, „Hartmann-Punkten“, „Curry-Punkten“, aber auch „Lay-Linien“ oder „sakralen Kreuzungen“ zwar nicht, wie der Volksmund unscharf formuliert, um Erdstrahlen handelt, wohl aber um spezifische, ortsabhängige Abweichungen des Erdmagnetfelds, beeinflusst nicht die Tatsache, dass jene Punkte, Orte und Plätze Einfluss auf Körper und Seele haben. Einerseits kann das Aufsuchen von Kraftplätzen uns mit großer positiver Energie beliefern, andererseits sind die Folgen von gestörten und behinderten Kraftplätzen Krankheiten und Blockaden.

Kraft finden

Besondere Orte der Kraft findet man oft bei alten Bäumen. Meistens handelt es sich dabei um alte, freistehende, geschützte Bäume. In der Regel stehen diese Bäume auf Kraftplätzen, wodurch der Baum, der als beseeltes Wesen gilt, erst die Möglichkeit hat, so alt zu werden. Alles was uns bei einem Streifzug durch die Natur begegnet und worauf unsere Aufmerksamkeit gelenkt wird, gilt als ein Spiegel unseres Inneren. Je mehr Zeit wir uns für einen Spaziergang durch die Natur nehmen, je länger wir alleine draußen verweilen, und je aufmerksamer und offener wir auf jede Kleinigkeit achten – auf Tiere, Pflanzen, Steine, Naturphänomene, Regenbögen, plötzliche Eingebungen – um so mehr werden wir erstaunt sein, was an Einsichten aus anderen Ebenen unseres Bewusstseins auf uns einwirkt. Menschen gelten grundlegend als ein Teil eines komplexen Systems, dessen Zustand uns keinesfalls egal sein darf. Strebt man danach, ein Ganzes zu bilden, dann müssen wir auch jeden Teil davon anerkennen und schützen – auch jene Dinge, die man nicht sehen, aber umso eher spüren kann.

Autorin: Mag.a Tina Veit

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