Entspannungsquelle Garten - warum die eigene grüne Oase wichtig ist
Wer viel arbeitet, braucht auch viel Erholung! Diese einfache und altbekannte Rechnung stellt heute viele Menschen auf die Probe, denn sie schaffen es kaum noch, richtig von ihrer Arbeit abzuschalten und geraten durch eine Flut privater Verpflichtungen in einen Zustand dauernder Anspannung. Langfristige Auswirkungen sind eine hohe Belastung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Umso wichtiger sind Möglichkeiten und Konzepte, Arbeit und Freizeit klar voneinander abzugrenzen.
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Ein perfekter Ort hierfür ist zum Beispiel der Garten, wenn man sich auf die Natur einlässt und sich traut, das Mobiltelefon abzuschalten. Hier gibt es keine tickenden Uhren und Bäume, Beete und Rabatten ziehen die Aufmerksamkeit ganz ohne Anstrengung auf sich, sofern sie gut gepflegt sind und gedeihen! Daniela G., Personalmanagerin und Mutter zweier Kinder, betont: „Nirgendwo kann ich besser meine Gedanken ordnen und klären als bei einem Streifzug durch meinen Garten. Ich gönne mir jeden Abend den Luxus eines Gartenspaziergangs. Allein. Auf dem Weg vom Haus über die Terrasse an meinen prächtigen leuchtendvioletten Hortensienbüschen vorbei, unter dem Apfelbaum und dem duftenden Rosenbogen hindurch bis zum leise plätschernden Naturteich habe ich meist die Last des Alltags abgeschüttelt.“

Gesundheit durch Blatt und Blüte

Dass die Managerin mit dieser Form der geistigen Erholung nicht allein ist, zeigen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen. So bezeichnen sich 2005 in einer Befragung der Texas A&M Universität Hobbygärtner als deutlich zufriedener im Vergleich zu denjenigen, die keinerlei Aktivitäten im Garten ausüben. 2003 stellte man in einer Studie der schwedischen Uppsala Universität fest, dass beim Aufenthalt in der Natur der Blutdruck messbar sinkt, positive Emotionen zunehmen und im Gegenzug dazu Aggression und Ärger abnehmen. Dies kann Daniela G. nur unterstreichen: „Ich glaube, dass im privaten Garten ein hohes Potenzial für die Gesundheit liegt. Die Bewegung im Freien ist gut für den Körper und das Erleben der Natur steigert das persönliche Wohlbefinden. Wenn auf dem Grundstück kein Platz ist, kann man sich den Garten ja auf das Dach pflanzen lassen!“ Auf der anderen Seite kann der Garten auch selbst zur Quelle für Ärger und Unzufriedenheit werden - nämlich dann, wenn unschöne Lücken in den Beeten sind, der Rasen nicht so recht wachsen mag und der Garten insgesamt mehr nach Dauerbaustelle als nach Paradies aussieht. Einen solchen Gartenfrust vermeidet, wer sich an einen Landschaftsgärtner wendet und zum richtigen Konzept auch gleich die Umsetzung des individuellen Traumgartens bekommt. Daniela G. hat auf diese Weise vorgesorgt, damit ihre Gartenlust durch nichts getrübt wird. „Was ich gar nicht leiden kann, ist Gießkannenschleppen im Sommer“, betont sie, „da kann man leicht entweder zu viel oder zu wenig gießen und die Pflanzen sehen mitunter gar nicht gut aus. Was für ein Glück, dass ich seit diesem Sommer nicht mehr selbst gießen muss!“ Diese Aufgabe übernimmt nun eine vom Landschaftsgärtner fast unsichtbar installierte automatische Beregnungsanlage. „Das ist auch für später viel praktischer, schließlich kommt ja auch irgendwann einmal die Zeit, in der man nicht mehr so gut zu Fuß ist.“

Der Garten ist für alle da!

Genau das sollte ein Garten sein: Ein Erholungs- und Lebensraum, der mit seinen Besitzern wächst und von Jahr zu Jahr noch schöner wird! Ein gut geplanter Garten ist nach den Ansprüchen seiner Besitzer gestaltet – und diese Ansprüche ändern sich im Laufe der Jahre. An der gleichen Stelle, wo die Kleinen einen Sandkasten und eine Schaukel brauchen, bekommen ältere Kinder Beerensträucher und Kletterbaum, Jugendliche ihren eigenen Feuerplatz. „Meine Kinder haben beide ihre Lieblingsecken“, so Daniela G. „und bei Gartenfesten macht der Garten auch viel her, schon allein die große Terrasse!“ Wichtig war ihr auch, dass weder Stufen noch Stolperfallen im Weg sind; deshalb führt auch ein befestigter Pfad durch den gesamten Garten – und zwar vom Landschaftsgärtner so angelegt, dass er an den vielen Lieblingspunkten vorbeiführt. „So bleibt mein Garten für mich immer das, was er jetzt ist: Oase, Naturerlebnis, Entspannung und Lebenselixier!“

Quelle: Grünes Presseportal
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