Imagination als heilsame Kraft
Imagination - als heilsame Kraft
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Werden wir uns dessen bewusst, können wir enorme Ergebnisse erzielen, bei der Heilung oder in jedem anderen Lebensbereich.
Fast alle komplementären Verfahren arbeiten mit der Imagination, der Vorstellungskraft. Man stellt sich einen Menschen gesund vor und er wird gesund. Ein wichtiger Leitsatz ist zum Beispiel „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Hat man erst einmal begriffen, was das bedeutet, kann man es in jedem Lebensbereich zu seinem Vorteil einsetzen.

Bestellungen beim Universum

„Wünschen“ wird immer beliebter. Es gibt zahlreiche Bücher zu diesem Thema. Ob von der Autorin Bärbel Mohr, die durch „Bestellungen beim Universum“ bekannt geworden ist, oder Pierre Franckh mit seinem Buch „Erfolgreich wünschen“. Sie alle haben eines gemeinsam: Man soll sich in seinen Wunsch hinein fühlen und davon ausgehen, dass er bereits erfüllt wurde. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Wunsch nach einem Parkplatz. Vor der Abfahrt wünscht man sich in der Straße X einen geeigneten Parkplatz zu finden und prompt wird dieser Wunsch erfüllt. Genauso funktioniert es in allen anderen Bereichen, bis hin zur Heilung von Krankheiten. Indem man sich vorstellt, man wäre gesund und sich dafür bedankt, wird man gesund. Die negativen Gedanken an die Krankheit muss man dabei abschalten. So werden die positiven Gedanken manifestiert.

Energiearbeit mit Vorstellungskraft

Auch bei der Energiearbeit bedient man sich der Kraft der Imagination. Ein Anwender, egal welcher Form der Energiearbeit, wird sich seinen Klienten immer als bereits gesund vorstellen, wenn er Erfolge haben will. Man kann natürlich auf unterschiedliche Arten an die Sache rangehen. Manche Methoden gehen davon aus, dass man sich den Klienten von Beginn an gesund vorstellen soll. Wenn es sich zum Beispiel um ein erkranktes Organ handelt, blendet man die geschädigte Stelle aus und stellt sich das Organ als bereits gesund vor. Oder, wenn jemand abnehmen möchte, stellt man sich den Klienten während der Behandlung bereits in der Gewichtsklasse vor, die er erreichen möchte. Andere Methoden wiederum stellen sich vor, wie sie die Krankheit aus dem Körper entfernen. Wenn es sich beispielsweise um einen Tumor handelt, stellen sie sich vor, wie sie den Tumor Stück für Stück auflösen, bis nur noch das gesunde Gewebe übrig bleibt.
Natürlich ist es umso hilfreicher, wenn sich auch der Klient vorstellt, wie seine Krankheit verschwindet.

Meditation als Mittel zur Selbstheilung

Es gibt bestimmte Meditationen, die die Selbstheilung anregen sollen. Die Worte und Bilder, die dafür verwendet werden, sind in den unterschiedlichsten Varianten vorhanden. Aber eines haben sie alle gemein: Man stellt sich vor, wie der Körper von seiner Krankheit befreit und somit gesund wird.

Quantenheilung

Die Quantenheilung beruht auf der Quantenphysik. Sehr vereinfacht ausgedrückt, kann man sagen, dass die ganze Welt aus Quanten besteht, die sich in den verschiedensten Formen zeigen, sich verwandeln oder manifestieren können. Beim Backen von Brot zum Beispiel nimmt man zunächst die Zutaten und erhält dann ein Laib Brot – alles aus den gleichen Quanten, die sich nur verformt haben. Jeder Gedanke also kann sich, in etwa wie bei den oben genannten Wünschen, manifestieren. In der Quantenheilung geht man davon aus, dass die Quanten wissen, wie sie „richtig“, also gesund auszusehen haben. Stellt man sich nun also ein krankes Organ als gesund vor, werden die Quanten dazu aufgefordert, sich so zu platzieren. Aus einem falsch angeordneten, kranken Organ, wird ein gesundes.

(Selbst-)Heilung leicht gemacht


Welches Prinzip man auch betrachtet, sie beruhen alle auf der gleichen Aussage. „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Jeder kann für sich selbst entscheiden, nach welcher Methode er an die Sache heran gehen möchte, oder, ob man vielleicht seine ganz individuelle Methode finden mag. Wichtig ist eigentlich nur, dass man sich die positiven Gedanken hervor holt und die negativen vergisst. Man soll die negativen Gedanken nicht verdrängen, sie dürfen natürlich zugelassen werden. Immerhin sind sie nicht schlecht. Aber den positiven muss mehr Energie gewidmet werden. Das bedeutet, negative Gedanken sollen nicht mit Angst betrachtet werden. Denn Angst gibt ihnen Energie. Man muss sich einfach von ihnen befreien, sie loslassen, ohne ihnen irgendeine Bedeutung beizumessen. Treten sie auf, ist das okay. Man lässt sie einfach wieder gehen. So schenkt man ihnen keine Energie und sie können sich nicht manifestieren. Den positiven Gedanken soll man aber alle Energie und Aufmerksamkeit schenken. Ob man vor dem Schlafengehen eine kleine Reise durch seine Gedanken macht, oder sich dies immer wieder einmal vorstellt, oder vielleicht sogar einen Praktiker einer Heilmethode heranzieht: die Imagination hat enorme Kräfte, die wir auf jeden Fall nutzen sollten.

Autorin: Mag. Natascha Zimmermann

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