Die Schilddrüse - wichtig für Stoffwechsel und Wachstum
Die Schilddrüse (lat. Glandula thyreoidea) ist eine der wichtigsten Hormondrüsen. Sie befindet sich am Hals unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre und hat beim Menschen die Form eines Schmetterlings. Die Drüse liegt wie ein Schild unterhalb des Schildknorpels vor der Luftröhre, was Anlass für ihre Benennung war.
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Wie viele andere Drüsen zählt auch die Schilddrüse zu den endokrinen Drüsen, was bedeutet, dass sie Stoffe ohne Ausführungsgang direkt ins Blut, die Lymphe oder ins Gewebe, also nach innen = endokrin, abgibt.

Zu den Aufgeben der Schilddrüse zählen die Regulierung des Stoffwechsels und das Wachstum.
Die Schilddrüse wird vom Hypothalamus (eine Region des Gehirns) und der Hirnanhangdrüse gesteuert. Zirkulieren im Körper zu wenig Schilddrüsenhormone, wird vom Hypothalamus ein schilddrüsenstimulierendes Hormon (TSH) freigesetzt.

Die Hormone, die von der Schilddrüse produziert werden, werden L-Thyroxin und Trijodthyronin genannt. Diese Hormone sind mitverantwortlich für die normale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Beim Erwachsenen sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels und Energiehaushalts. Weiters wirken sie auf Herz und Kreislauf, Muskulatur, Nervensystem, Haut, Haare, Fingernägel und auf den Magen- Darmtrakt. Auch das Temperament und die Stimmungslage, sowie andere hormonproduzierende Drüsen und die Wirkung von Hormonen werden durch die Schilddrüse beeinflusst.

Jod und die Schilddrüse

Jod, welches in einer Menge von 150-200 Gramm täglich durch die Nahrung aufgenommen werden sollte, wird von der Schilddrüse für die Produktion der oben genannten Schilddrüsenhormone verwertet. Fisch ist das Nahrungsmittel Nummer eins, wenn es um die Zufuhr von Jod geht und  sollte deshalb am Speiseplan nie fehlen.:

100g Seelachs bzw. 150g Scholle decken den Tagesbedarf an Jod voll und ganz ab. Auch Gemüse und jodiertes Speisesalz leisten bei der Jod-Zufuhr ganze Arbeit. Hier finden Sie übrigens leckere Fischrezepte auf EnjoyLiving.

Bei Jodmangel kommt es zu einer deutlichen Vergrößerung der Schilddrüse – dem so genannten Kropf.

Erkrankungen der Schilddrüse

Schilddrüsenerkrankungen äußern sich meist als Veränderungen der Schilddrüse (Vergrößerung, Knotenbildung), Entzündungen, Funktionsstörungen (Über- oder Unterfunktion), oder als eine Kombination dieser Faktoren.

Beim Menschen wird die Schilddrüse meist durch Abtasten des Halses untersucht. Auch Ultraschalluntersuchungen und Computertomografien bzw. Kernspintomografien werden als Untersuchungsmethoden eingesetzt.

Vorsorge: Achten Sie auf Ihre Schilddrüse!


Sich ständig hektisch und gereizt bzw. schlaff und müde zu fühlen, kann eine ganze Reihe von Gründen haben. Einer davon könnt eine Schilddrüsen-Fehlfunktion sein. Neben einer ärztlichen Diagnose bieten vor allem auch vorbeugend Brokkoli, Karfiol und Ribiseln sowie die gesamte asiatische Küche guten Schutz vor Schilddrüsen-Problemen.

Autorin: Sandra Ehold


 

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