Brottrunk- so hilft er bei Frauenleiden
Brottrunk - so hilft er bei Frauenleiden
Brottrunk, einst ein Naturheilkunde-Geheimtipp gegen Frauenleiden, wird heute von Frauenärztinnen und -ärzten - insbesondere in der ganzheitlichen Medizin - zur Behandlung unterschiedlichster Leiden genutzt.
Brottrunk - so hilft er bei Frauenleiden
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Dazu gehören typische Beschwerden wie Scheidenentzündungen, Endometriose, Sterilität, Myome, prämenstruelle Störungen, Veränderungen der Brustdrüse oder schmerzhaften Regelblutungen, wie die Frauen-ärztin Prof. Dr. Ingrid Gerhard in dem 2006 erschienenen Buch „Gynäkologie integra-tiv“ zusammenfasst.

Als weitere Einsatzfelder für das biologische Probiotikum beschreibt die Gynäkologin alle internistischen Krankheiten, Krebserkrankungen sowie Depressionen und psycho-vegetative Störungen, bei denen Brottrunk häufig Therapie begleitend eingesetzt wird. Die empfohlene Trinkmenge geht von einem Glas zur Prophylaxe bis hin zu einer Fla-sche und mehr pro Tag.

Auch äußerliche Anwendung
Auch äußerlich wird Brottrunk vielfach angewendet. So können Fehlbesiedlungen der Vagina (bakterielle Vaginose), Scheidenentzündungen oder Scheidenpilz mit Sitzbä-dern, mit Brottrunk getränkten Tampons und Scheidenspülungen behandelt werden. Zur Unterstützung der Leberfunktion empfiehlt die Professorin feuchtwarme Wickel mit Brottrunk. Einläufe zum schnellen Aufbau der Darmflora eignen sich besonders nach Antibiotikaeinnahmen und bei Darmproblemen.

Das Wirkprinzip von Brottrunk
Die vielfältigen Wirkungsweisen des natürlichen Probiotikums erklärt die Frauenärztin u. a. mit dessen Darmflora regulierenden Eigenschaften und der Stärkung des Immun-systems. Darmflora und Immunsystem hängen sehr stark zusammen, da ca. 80 % der Immunzellen in der Darmschleimhaut angesiedelt sind. Ein gesunder Darm ist außer-dem besser in der Lage, Giftstoffe abzuwehren und auszuscheiden. Äußerlich ange-wendet unterstützen die Millionen lebender Brotgetreidesäurebakterien im Brottrunk den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Im Genitalbereich stärken sie die Schei-denflora und bekämpfen dort gleichzeitig unerwünschte Keime wie Bakterien und Pil-ze. 

Quelle & Foto:
Wirthspr
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