Das Tao der Liebe und Sexualität - Liebe erfahren heißt Gott erfahren
Geübten Taoisten schenken die Sexualtechniken des Taos direkte, spürbare Gotteserfahrung. Wenn wahre Liebe miteinander geteilt, gegeben und empfangen wird, erfahren zwei Menschen das Wesen Gottes. Liebe erfahren heißt Gott erfahren.

Das Tao der Sexualität - Dr. med. Stephen T. Chang schreibt in seinem gleichnamigen Buch darüber folgendes: "die Erforschung und Praxis des sexuellen Verhaltens in Übereinstimmung mit den Prinzipien des Taoismus - ist ein Teil der lebendigen Philosophie des Taoismus."
Die Taoisten beobachteten also die Vorgänge der Fortpflanzung und entdeckten dabei, dass die Geschlechtsdrüsen des Menschen über göttliche Macht verfügen, Lebens zu erschaffen und zu gestalten. Sie erkannten alsbald, dass die Geschlechtsdrüsen als Quelle der Lebenskraft für den Körper genutzt werden können und erschufen darauf hin Methoden und Techniken, die Energie, die der Körper für die Erschaffung von Ei- und Samenzelle verwendete, wieder in den Körper zurückzuführen.

Das Tao der Sexualität

Viele Religionen unterdrücken die sexuelle Aktivität zugunsten der geistigen Entwicklung, doch seinen Geschlechtstrieb zu unterdrücken führt zu Frustration. Der Taoismus löste das Dilemma, in dem er den Geschlechtstrieb in den Dienst der geistigen Entwicklung stellt. Geübten Taoisten schenken die Sexualtechniken des Taos direkte, spürbare Gotteserfahrung. Wenn wahre Liebe miteinander geteilt, gegeben und empfangen wird, erfahren zwei Menschen das Wesen Gottes. Liebe erfahren heißt Gott erfahren.
Dr. med. Stephen T. Chang geht in seinem Buch auch auf die Pflege und Gesunderhaltung des Körpers ein, denn spirituelle Sexualität gelingt nur mit einem gesunden Körper. So wie übermäßige Ejakulation für den Mann als energieraubend beschrieben wird, wird für die Frau der Orgasmus als energieraubend beschrieben, der sich nicht in neun Stufen langsam aufbaut und den der Autor als den ‚vollkommenen Orgasmus beschreibt. Jede dieser neun Stufen stimuliert und füllen andere Organe im Körper mit Energie auf. Ein solcher Orgasmus erfüllt Frauen mit Energie, während das in vielen Ratgeberbüchern beschriebene Liebesspiel, das in einem ‚gemeinsamen Kommen gipfeln soll, als kräfteraubend für die Frau gilt. Dr. med. Stephen T. Chang schreibt: "Diese Handbücher sind meist von Männer verfasst, die davon ausgehen, dass Frauen sexuelle Befriedigung auf die gleiche Weise erleben wie Männer: aufsteigen, Gipfel erreichen und steil abfallen, bei Frauen eben etwas langsamer. Doch das stimmt alles nicht......doch es gibt höhere Ebenen von Glück und Harmonie, und die warten auf diejenigen, die das Tao der Liebeskunst ausüben."

Männern wird empfohlen den ‚ejakulationsfreien Orgasmus zu trainieren, denn dieser ermöglicht dem Mann öfter den Höhepunkt zu erreichen als mit Ejakulation. Als weiterer Punkt beschreibt Dr. med. Stephen T. Chang auch, dass bei diesem Weg die Prostata nicht übermäßig lange in gedehntem Zustand gehalten wird und so Prostataerkrankungen vorgebeugt werden können. Übungen, um den oben ejakulationsfreien Orgasmus zu erlernen findet man im Buch, sie bedürfen allerdings einiger Disziplin.

Das Tao der Liebe

Viele Menschen sind enttäuscht von der Liebe und Beziehungen, sie haben sich zurückgezogen und ziehen ein Leben als Singel dem einer Beziehung vor. Oder wechseln ihre Partner so rasch, dass sich das ‚auf den anderen einlassen gar nicht erst ergibt. Viele andere geben sich mit halbwegs funktionierenden Beziehungen zufrieden. Über das Tao der Liebe soll es zwei Menschen wieder gelingen, die göttliche Liebe zwischen sich aufkeimen zu lassen und zu leben. Eine Beziehung nach den Grundsätzen des Toas erfordert viel Mut und auch Bereitschaft beider Partner, alles immer wieder anzuschauen, was der Liebe im Weg steht. Das ist eine sehr intensive Arbeit an sich selber. In ihrem Buch ‚Das Tao der Liebe beschreibt das Autorenpaar Amir und Samira Ahler eine Tao-Beziehung so: "In einer Tao-Beziehung ist dein Partner der Spiegel, in dem du dich erkennen kannst."

Aus taoistischer Weltsicht geht es primär um Loslassen. Durch das Beenden jeglicher Anstrengung und Bemühung, durch das Aufgeben von eigenem ‚Wollen und ‚Tun wird es möglich, in tiefem Einklang mit sich selber und dem Leben zu fließen. Dann kann das Geschenk des Lebens mit offenen Händen und leichtem Herzen angenommen werden.

Nähere Infos:
http://www.die-virtuelle.com/

Autor: Eva Laspas

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