Der Säuren-Basen-Haushalt - sauer macht nicht immer lustig
„Sauer“ macht nicht immer lustig! Antriebslosigkeit, depressive Phasen, Hautirritationen, Blähbauch und Juckreiz sind die häufigsten Signale, die unser Körper sendet, um uns zu sagen, dass er „sauer“ ist.
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Das bedeutet, dass der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gekommen ist, was sich durch einen zu niedrigen pH-Wert im Körper messen lässt. Zu niedrig bedeutet unter dem neutralen Wert 7,4 (+-0,02) und wird als Acidose bezeichnet. In so einem Fall schlägt der Organismus Alarm.
Ein Puffersystem im Blut versucht dann, mit Hilfe der Lunge, der Leber und den Nieren, den pH-Wert wieder zu neutralisieren. Sind die Abweichungen jedoch zu groß, ist der Körper mit dieser Aufgabe überfordert.
Der gegenteilige Fall wäre ein Basenüberschuß (Alkalose), der jedoch nicht so häufig auftritt und sich etwa durch leichte Erregbarkeit kennzeichnet.

Die Ursachen für eine Acidose sind:

-Stress
-Bewegungsmangel
-psychische Probleme (Ängste, Sorgen, Anspannung)
-Ernährung
-Diabetes mellitus
-Niereninsuffizienz

Zucker, Fleisch, Fisch, Weißmehlprodukte, Genussmittel wie Alkohol und Kaffee sowie Konservierungs- und Zusatzstoffe sind Säurebildner und sollten nur in Maßen genossen werden.

Die Ursachen für eine Alkalose sind:


-Erbrechen
-zu viel Sport bzw. körperliche Arbeit 

Ein andauerndes Ungleichgewicht von Säuren und Basen wirkt sich negativ auf den gesamten Organismus aus. Eine Übersäuerung kann von den oben genannten Symptomen bis hin zu Organschäden führen, da der Körper nach und nach den Organen die zur Neutralisierung benötigten Mineralstoffe entzieht.
Zur Vorbeugung ist es also wichtig, genügend Mineralstoffe aufzunehmen.
Um von Vornherein einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt aufrecht zu halten, gilt es, genügend basenbildende Lebensmittel zu essen. Salat & Co wirken sich als Basenbildner nämlich positiv auf den Körper und somit auch auf Ihr Wohlbefinden aus!
Beim Basenüberschuss können nervliche Probleme und Bewusstseinsstörungen auftreten.

Hier noch ein paar Tipps für einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt:

1. Eine optimale Ernährung setzt sich zu 20% aus sauren und zu 80% aus basischen Lebensmitteln zusammen. Basische Nahrungsmittel sind Obst und Gemüse.
2. Bewegen Sie sich ausreichend an der frischen Luft.
3. Vermeiden Sie Stress durch besseres Time-Management und gönnen Sie sich auch einmal eine Auszeit!

Autor: Julia Egermann
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