Auch atmen will gelernt sein
Auch atmen will gelernt sein -
Richtig zu atmen hilft dem Organismus nicht nur bei der Heilung von Atemwegserkrankungen, es kann die Haltung verbessern und wirkt sich natürlich sehr positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus.
Auch atmen will gelernt sein -
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Das glauben Sie nicht? Sie halten das Atmen für etwas Selbstverständliches, das einfach funktioniert?
So erging es mir auch mal. Bis ich mich von meinem Mann zu dieser Radtour überreden liess, die ihren Höhepunkt in einem steilen Waldstück fand. Mein Mann redete mir gut zu, als ich das Rad bereits schultern wollte (oder noch lieber einfach in den Graben werfen) und versuchte mich davon zu überzeugen, dass diese Hürde auch für mich zu schaffen sei. Mein Ehrgeiz war entfacht und ich trat in die Pedale. Dass meine Beinmuskeln zu brennen begannen war nicht das Schlimmste - binnen kürzester Zeit hatte ich das Gefühl zu ersticken, einfach nicht mehr genug Luft einatmen zu können. Mit einer regelrechten Panikattacke sprang ich auf halber Strecke vom Rad.

Weil dieses Erlebnis Muttertags-Gewinnspiel: Jetzt Ipod, Handy, Parfum und vieles mehr gewinnen! ziemlich schockierend war und weil mein Mann behauptete, dass ich viel zu flach atmete, beobachtete ich mich nun ein wenig genauer beim Luftholen. Und tatsächlich - ich atmete manchmal so wenig ein und aus, dass sich nicht mal mein Brustkorb besonders bemerkenswert bewegte.

Mein zweites Schlüsselerlebnis war dann eine Schnupperstunde Yoga, in der es unter anderem auch um bewusstes Atmen ging - erstaunlich, wie viel Luft ich einatmen konnte, wenn ich nur darauf achtete! Mir schwindelte regelrecht vor so ungewöhnlich viel Sauerstoff. Also tatsächlich - man kann richtig atmen lernen!

Wer suchet, der findet sogar spezielle Atemtherapeuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen in ihrer Ganzheit von Körper, Geist und Seele anzusprechen und sie zu lehren, den Atem frei zu lassen und bewusst zu erfahren.

Richtig zu atmen hilft dem Organismus nicht nur bei der Heilung von Atemwegserkrankungen, es kann die Haltung verbessern und wirkt sich natürlich sehr positiv auf unser Herz-Kreislauf-System aus. Stress und Kopfschmerzen, aber auch  Schlafstörungen kann mit dem richtigen Atmen begegnet werden.

Denn Atemtherapeutinnen wissen es längst: viele Menschen atmen zu flach und zu hastig. So wird ihr Organismus nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und schlecht durchblutet. Dies kann sogar das Immunsystem beeinträchtigen und eine höhere Krankheitsanfälligkeit nach sich ziehen.

In Kürze finden Sie in unserer WellnessSuche einen österreichweiten Überblick über die Atem-LehrerInnen!

Holen Sie doch mal tiiiief Luft ...

Auror: Lilly Dippold

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