Die häufigsten Arten - Krebs
In Österreich erkranken pro Jahr etwa 36.000 Menschen neu an Krebs. Bei Frauen ist der Brustkrebs, bei Männern Prostatakrebs am häufigsten, andere Tumore nehmen zu. Rauchen gilt als hoher Risikofaktor, denn Tabak enthält über 70 krebserregende Stoffe.
 
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Die häufigsten Arten von Krebs
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Was ist Krebs?

Als Krebs werden verschiedene Krankheiten bezeichnet, die gemeinsame Merkmale haben: Körperzellen vermehren sich unkontrolliert, dringen in gesundes Gewebe ein und schädigen es. Die Zellen im Körper erneuern sich ständig, den Nachschub für abgestorbene Zellen liefern die Stammzellen in den Organen, indem sie sich teilen. Wenn das körpereigene Reparatursystem es nicht schafft, veränderte Erbinformationen der Gene zu reparieren, die für gesunde Stammzellen zuständig sind, bilden sich Krebszellen. Diese können das Organ, in dem sie entstanden sind, zerstören und sich im ganzen Körper ausbreiten. KrebsforscherInnen kennen bislang über 100 verschiedene Genschäden, die dazu beitragen können, dass sich aus einer Stammzelle Krebs entwickelt. Mehr zum Thema lesen Sie im EnjoyLiving-Artikel: „Krebs - eine sehr gefürchtete Krankheit“.


Häufigkeit der Erkrankungen

Weltweit erkranken pro Jahr mehr als elf Millionen Menschen neu an Krebs. Fast acht Millionen Menschen sterben pro Jahr daran. Da die Menschen immer älter werden, gehen ExpertInnen davon aus, dass es in 20 Jahren etwa 15 Millionen Neuerkrankungen jährlich geben wird. Laut den Daten der Statistik Austria gibt es in Österreich pro Jahr 36.000 Neuerkrankungen und 20.000 Menschen, die an Krebs sterben.
 

Grafik: Die häufigsten Krebsarten nach Geschlecht (2007)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: Statistik Austria, Österreichisches Krebsregister (Stand 27.08.2009)


Frauen erkranken am häufigsten an Brust-, Darm-, Lungen- und Gebärmutterkrebs. Bei Männern sind Prostata, Lunge, Darm, Magen und Harnblase am häufigsten von Krebserkrankungen betroffen. Bei Erkrankungen des Blutbildenden Systems (Leukämien) sind Frauen und Männer in Österreich gleich oft betroffen (6% der Krebserkrankungen).

 
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