Unterstützung durch den Sonnenhut - immer abwehrbereit bleiben
Ein stabiles Immunsystem ist gerade in der kalten Jahreszeit Gold wert. Damit es nicht erst zu einer verstopften Nase kommt, sollte man sein Immunsystem rechtzeitig auf natürliche Weise stärken.
Unterstützung durch den Sonnenhut
 - immer abwehrbereit bleiben
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Bei jedem Niesen oder Husten, bei jedem Händedruck werden unzählige Erkältungsviren verbreitet und machen sich auf die Suche nach neuen Opfern. Ist unsere Immunabwehr jetzt nicht auf der Hut, haben die kleinen Plagegeister ein leichtes Spiel. Sie befallen die Schleimhäute in den Atemwegen, lassen die Zellen anschwellen und platzen, die Nase ist verstopft, im Hals kratzt es. Damit es soweit gar nicht erst kommt, sollte man sein Immunsystem rechtzeitig auf natürliche Weise stärken.

Wer öfter als vier Mal im Jahr von einem grippalen Infekt heimgesucht wird, dessen Abwehrsystem ist wahrscheinlich zu schwach. Verdächtig ist ebenfalls, wenn Erkältungen lange anhalten und neben Schnupfenviren auch noch Bakterien die Nasennebenhöhlen befallen und zu langwierigen und schmerzhaften Entzündungen führen. Mögliche Gründe für eine Abwehrschwäche gibt es viele. Bei nasskaltem Wetter werden die Schleimhäute schlechter durchblutet, zu warme Raumluft lässt sie stark austrocknen, Tabakqualm lähmt die Flimmerhärchen in den Bronchien und schädigt die Abwehrzellen ebenso wie übermäßiger Alkoholgenuss.

Die Leistungsfähigkeit unseres Immunsystems lässt sich durch verschiedene Maßnahmen steigern. Wer sich so viel wie möglich im Freien aufhält, trainiert seine Abwehrkräfte; regelmäßiges Saunieren, Wechselbäder und kalte Duschen haben den gleichen Effekt. Zusätzlich sollte man sich vitaminreich und ausgewogen ernähren und auf Alkohol und Nikotin verzichten.

In den Zeiten mit besonders hohem Infektionsrisiko, also Herbst, Winter und im Übergang zum Frühling, empfiehlt es sich, dem Immunsystem zusätzlich auf die Sprünge zu helfen. In der Naturmedizin hat sich dazu vor allem der Rote Sonnenhut als abwehrstärkende Heilpflanze bewährt.

Die heilenden Eigenschaften des Roten Sonnenhutes (Echinacea purpurea) setzten schon die nordamerikanischen Indianer gegen Entzündungen und zur Behandlung von Wunden ein. In Europa wurde die Heilpflanze zu Beginn des 20. Jahrhunderts so beliebt, dass es zu Engpässen bei der Versorgung aus Amerika kam. Dem Apotheker Dr. Gerhard Madaus ist es zu verdanken, dass der Rote Sonnenhut in den 30er-Jahren schließlich auch in Deutschland gezüchtet wurde. Madaus war es auch, der die Inhaltsstoffe des Roten Sonnenhutes wissenschaftlich erforschte. 1938 brachte er dann erstmals den Presssaft von in Deutschland angebauten Heilpflanzen unter dem Namen Echinacin Liquidum auf den Markt.

Die Wirkstoffe des Roten Sonnenhutes haben sich inzwischen durch jahrzehntelange Erfahrung als sehr effizientes Arzneimittel erwiesen, um die Abwehrzellen unseres Immunsystems zu mobilisieren und zu stärken. Heute gibt es Echinacea-Präparate nicht nur als alkoholfreien Saft, sondern auch als Lutschpastillen und in Tablettenform. Vorbeugend oder bei den ersten Anzeichen einer Schnupfenattacke eingenommen, kann häufig der Ausbruch einer Erkältung verhindert oder zumindest die Krankheitsdauer verkürzt werden.


Quelle: dgk/ Foto:Fotolia.com
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