Die Blütentrends für den Frühling - Gerbera und Edelwicken als duftende Potenzmittel
„Colourful Grey“ heißen die Inspirationen für den Frühling 2008. Vor zurückhaltend grauem Hintergrund strahlen die hell leuchtenden, offenen Blütengesichter der Gerbera. Ihr einfach strukturierter Blütenaufbau erinnert an Kinderzeichnungen. Die naiv anmutenden Gerbera stehen auf asketisch glatten Stängeln.
Die Blütentrends für den Frühling - Gerbera und Edelwicken als duftende Potenzmittel
Mehr zum Thema
» Tulpentherapie: Winter ade statt Wintertristesse
» Tulpen - Einfach schön - Farbenvielfalt und Formenreichtum
» Lassen Sie Blumen sprechen - eine Sprache, die ohne Worte auskommt
» Feuerrote Blütenflammen - die Bromelie bringt Farbe in Ihr Haus!
» Grau raus - grün rein!
Gerbera gehören zur Familie der Korbblütler und wurden 1737 vom niederländischen Botaniker Jan Frederik Gronovius beschrieben und zu Ehren des Mediziners und Botanikers Traugott Gerber mit dem Namen „Gerbera“ versehen. Die ersten Exemplare waren in Asien, Südamerika und Tasmanien beheimatet und hatten blässlich orangefarbene Blüten. Die heute auf dem Markt befindliche Sorten-, Formen- und Farbenvielfalt ist dem Ehrgeiz der Züchter zu verdanken. Lange Jahre wurden die Gerbera hauptsächlich als Schnittblumen gehandelt und bis etwa 1960 galten sie als eine Rarität in den Blumengeschäften. Seit einigen Jahren gibt es Gerbera auch als Garten- bzw. Topfpflanzen.

Mit ihrer ehrlichen Ausstrahlung und positiven Leuchtkraft machen Gerbera sowohl in Monosträußen als auch in Kombination mit anderen Blumen eine gute Figur. Vertraut man allein der starken Anziehungskraft der Blüten, so wirken sie in ihrer ungezierten Schlichtheit auch einzeln in schmalen Vasen oder Flaschen. Oft werden übrigens die langen Stiele der Gerbera mit dünnem Draht gestützt, was keinesfalls als Zeichen minderer Qualität zu werten ist: Das „Korsett“ ist eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme, um den Blumen eine gute Wasser- und Nährstoffaufnahme zu sichern.

Duftendes Potenzmittel

Weitaus ungewöhnlicher und verspielter präsentiert sich eine andere Frühlingsschönheit, die Edelwicke. Sie gehört zu den Schmetterlingsblütlern und flatterhaft leicht umkreisen die eigenwilligen Blüten die Stiele.

Übrigens dienten Wickensamen bereits im Altertum als Nahrungsmittel und die ältesten Funde stammen aus der Bronzezeit. Die zu den Wicken zählende Ackerbohne war schon im alten Ägypten bekannt und im alten Griechenland wurden die hellen und dunklen Bohnen zu Wahlzwecken und Losentscheiden benutzt. Die Römer brachten mit den Bohnen Opfer dar und verwendeten sie auch zur Potenzsteigerung.

Dafür gibt es heute andere Mittel, wie wir unzähligen Spam Mails entnehmen dürfen. Dennoch ist ein duftender Strauß Edelwicken, sinnlich betrachtet, ein Potenzmittel für keimende Frühlingsgefühle. Das müssen Sie einfach ausprobieren!

Quelle: BBH
Foto: Blumenbüro Holland
Kommentare