Hochzeitsliste - Schenken leicht gemacht
Das ewige Dilemma – was schenkt man dem Brautpaar. Hochzeitlisten geben eine klare Antwort auf diese schwierige Frage.
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Hochzeiten sind unterhaltsame Feiern, zu denen man gerne eingeladen wird. Nur ein Problem besteht immer – was schenken? Weil man in dem Fall zwei Leute gemeinsam beschenken muss, fällt die Wahl gleich doppelt so schwer. Schließlich soll das Geschenk auch Sinn und Freude machen.

Diese Problematik ist natürlich keine Neue und so ist heutzutage bei so gut wie jeder Hochzeit eine Hochzeitsliste Standard. Die Idee dahinter ist einfach – das Brautpaar stellt eine Liste mit Dingen zusammen, die sie dringend benötigen oder einfach gerne hätten. Meist sind das Dinge für den gemeinsamen Haushalt, manchmal auch ein Zuschuss zur Hochzeitsreise. Auf jeden Fall macht eine Hochzeitsliste Sinn, denn so ersparen sich die Gäste einen Haufen Mühe und das Brautpaar muss nicht den dritten Staubsauger umtauschen.

Wie funktioniert die Sache mit der Hochzeitsliste

Die Aufgabe des Brautpaares ist es, die Hochzeitsliste gewissenhaft zusammen zu stellen. Die persönliche Wunschliste sollte für jede Brieftasche etwas bereitstellen. Auf den Einladungen zur Hochzeit wird dann vermerkt, wo die Hochzeitsliste aufliegt. Damit die Gäste genügend Zeit haben etwas davon zu besorgen, sollte die Hochzeitsliste am besten acht Wochen vor der Hochzeit ausgegeben werden, mindestens jedoch vier Wochen davor.

Hochzeitlisten werden üblicherweise vom Brautpaar in einem Geschäft ausgelegt. Das kann ein Möbelhaus sein, ebenso wie ein Fachgeschäft mit Haushaltswaren. Für die Auswahl eines jeweiligen Ladens gibt es oft extra Rabatte für das Brautpaar, welche es dann später für Dinge der Liste verwenden kann, die nicht gekauft wurden. Eine Möglichkeit ist auch die Liste in einem Reisebüro anzulegen. Die Gäste finanzieren dann die Flitterwochen, indem sie Gutscheine für die Reise kaufen.

Alternativ zur Hochzeitsliste im Geschäft, können die gewünschten Präsente auch stilvoll auf einen Tisch aufbereitet werden. Die Gäste begutachten so beim Vorbeischauen im Laden gleich direkt die Waren. Sollten Gäste aus dem Ausland anreisen, können sie die Geschenke auch telefonisch reservieren.

Die ausgewählten Hochzeitsgeschenke werden entweder nach der Hochzeit frei Haus geliefert oder sie können wahlweise auch bei der Hochzeit auf einen Gabentisch geschlichtet werden. Viele Firmen bieten Hochzeitspaaren Hilfe bei der Erstellung einer Hochzeitsliste an. Sie liefern wertvolle Ideen und Anregungen, oft in Form ganzer Beispielsmappen.

Heiraten im Zeitalter des Internets

Hochzeitspaare nutzen ebenso vermehrt die Möglichkeiten des Internets und richten sich eine eigene Homepage zur Hochzeit ein. Dort können sie auch ihre Hochzeitsliste veröffentlichen. Solch eine Homepage ist eine gute Plattform, um mit den Gästen zu kommunizieren und alle am Laufenden zu halten. Für Gäste ohne Internetanschluss sollte man aber trotzdem an die herkömmlichen Wege der Kommunikation denken.

Auch ohne eigene Homepage gibt es Dienste, die eine Erstellung der Hochzeitliste online ermöglichen. Diese Online-Listen funktionieren meist nach dem gleichen, einfachen Prinzip. Das Brautpaar meldet sich auf der Webseite an, stellt die Liste zusammen und verschickt sie anschießend per Mail an alle eingeladenen Personen. Die Gäste können die Liste dann auch online einsehen und daraus auswählen. Wenn ein Geschenk bestellt wurde, wird es von der Liste gestrichen.

Hochzeitsliste – ja oder nein?

Als Brautpaar trägt man natürlich selbst die Entscheidung, ob man eine Hochzeitsliste anlegen will oder nicht. Sie erfordert im Vorfeld Arbeit und Zeit, erspart aber im Nachhinein viel Ärger. Die Geschenke sind zwar nicht überraschend, dafür aber gewünscht und brauchbar.

Natürlich ist eine Hochzeitsliste auch für die Schenkenden nicht verpflichtend. Gerade der Familie oder guten Freunden wird wohl auch ohne Liste ein passendes und persönliches Geschenk einfallen. Dann bleibt dem Brautpaar die Freude bewahrt, nicht alle Geschenke schon im Vorhinein zu kennen.

Autorin: Claudia Wrumnig

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