Burgwanderungen - mystische Erkundungen im Mühlviertel
Im Sonnenlicht gleißende Granitfelsen, bunte Blumenwiesen, dunkle Waldwege, eiskalte Bäche, mächtige Wälder und geheimnisvolle Burgen prägen dieses Land: Das Mühlviertel liegt zwischen Donau und Böhmerwald in Oberösterreich.
 
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Aussichtswarte, Herzstein und geheime Gänge
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Die um 900 erbaute Fliehburg Kreuzen in Bad Kreuzen ist nicht zuletzt wegen ihres Burgturmes, der als Ausstellungszentrum und Aussichtswarte genutzt wird, ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler und Wanderer. Zwischen Mai und Ende Oktober wird die Burg als Jugend-/Radlerherberge und als Burgbuffet bewirtschaftet. In ihrer Nähe auf einem Felsen über einer schalenartigen Vertiefung finden sich der Mondstein oder Herzstein – ein auffälliges, herzförmiges Gebilde aus Granit – sowie der Frauenstein, ein mächtiger Felsblock. Auf dessen Oberseite kann man zwei Mulden erkennen, die auch bei größeren Hitzeperioden mit Wasser gefüllt sind. Hier soll sich die Mutter Gottes ihre Füße gewaschen haben. Wird das Wasser ausgeschöpft, regnet es binnen drei Tagen.

Hoch über der Großen Mühl und in der Nähe von Neufelden liegt die gotische Burg Pürnstein, die auf der höchsten Spitze des ansteigenden Felsterrains als Hochburg erbaut wurde. Außenzwinger, Reitergestüt im Meierhof der Burg, Museum und das Burggasthaus Scharinger laden zu Entdeckungstouren und zum Verweilen ein. Nach Informationen von Anrainern soll es einen geheimen Gang geben, der von der Burg bis zur Großen Mühl hinab führt.


 
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