Trekkingräder als Trendsetter - wie finden Sie das Richtige?
Auf dem Markt sind Cityräder, Trekkingräder, die guten alten Hollandräder, Mountainbikes, Rennräder und Exoten wie Liege- und Falträder - doch welches ist das richtige für mich?
Trekkingräder als Trendsetter  - wie finden Sie das Richtige?
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Wer sich ein Fahrrad zulegen will, hat die Qual der Wahl: Auf dem Markt sind zum Beispiel Cityräder, Trekkingräder, die guten alten Hollandräder, Mountainbikes, Rennräder und Exoten wie Liege- und Falträder. "Wer ein vielseitiges Fahrrad für den Alltag sucht, fährt mit einem Trekkingrad richtig", sagt Bettina Cibulski, Pressesprecherin beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). "Es eignet sich sowohl für kurze Strecken in der Stadt als auch für Touren in die Umgebung."

"Augen auf" heißt jedoch die Devise bei Schnäppchen aus dem Baumarkt, dem Kaufhaus, dem Supermarkt oder aus dem Versandhandel: Solche Billigräder sind häufig schlecht verarbeitet und gefährden so die Sicherheit der Radfahrer. "Oft geht die Schaltung schnell kaputt, die Bremse oder der Dynamo brechen ab", sagt Cibulski. Die Kunden müssen Einzelteile wie die Pedalen selbst montieren – was viele überfordert. Zudem sind Reklamationen schwierig. "Fachhändler bieten dagegen bessere Beratung sowie Probefahrten an", sagt Cibulski. "Außerdem passen sie das Rad den Bedürfnissen der Kunden an."
Ein gutes Fahrrad ist ab etwa 500 Euro zu haben. Nach oben hin ist die Preis-Skala offen: Ein Designer-Rad kann ohne weiteres 7.000 Euro kosten. "Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, wofür man das Rad braucht", sagt Cibulski. "Fürs Einkaufen oder den Weg zur Arbeit ist kein Hightech-Rad nötig – ein solides Rad vom Fachhändler tut es allemal."

Flitzer im Kofferformat

Wer auf seinem Arbeitsweg in Bus oder Bahn umsteigen muss, für den ist ein Faltrad zu empfehlen. Mit wenigen Handgriffen schrumpfen die zusammenklappbaren Flitzer auf Kofferformat. "Ein Faltrad ist die richtige Wahl für jeden, der Flexibilität schätzt und sich keine Sorgen um das abgeschlossene Rad am Bahnhof machen will", sagt Uwe Weissflog vom Faltrad-Hersteller Dahon.
Bei der Ausstattung der Räder gibt es keinen Königsweg – erlaubt ist, was gefällt. Wichtig ist, dass das Rad zur Körpergröße passt. Die geeignete Rahmenhöhe richtet sich nach der Länge der Beine.

Der Abstand zwischen Sattel und Lenker sollte entspanntes Sitzen erlauben. Auch die Form des Lenkers und die Sitzposition sollten aufeinander abgestimmt sein.
"Trekkingräder mit Aluminium-Rahmen sind besonders leicht", sagt Burkhard Schuster von Wheeler. "Die Radfahrer können sie deshalb bequem zum Beispiel über Treppen oder in den Bus hieven." Mit einer Kettenschaltung werden Steigungen besser überwunden als mit einer Nabenschaltung, sie braucht aber auch mehr Pflege. Rücktritt-, Trommel- und Rollenbremsen sind absolut regensicher, laufen bei Bergabfahrten aber schnell heiß – im Gegensatz zu Felgenbremsen.

Nabendynamos laufen leiser

Beim Licht sind Nabendynamos beliebt: Sie sind wesentlich leiser als Seitenläufer-Dynamos und einfacher zu bedienen. Auch in ein gutes Bügelschloss sollten Radfahrer etwas Geld investieren, um Langfingern die Arbeit zu erschweren. "Aber selbst das beste Rad muss regelmäßig zum TÜV: Einmal im Jahr sollte ein Händler das Fahrrad gründlich durchchecken", empfiehlt Cibulski.
Noch gesünder und bequemer ist Radfahren mit einer guten Federung: So haben Sportmediziner der Sporthochschule Köln herausgefunden, dass permanente Erschütterungen auf Dauer für den Körper problematischer sind als einzelne Stöße. Federgabeln und gefederte Sattelstützen fangen diese Erschütterungen ab. Eine hochwertige Federung bietet zum Beispiel die "Evolution"-Serie der Firma Airwings.

Wasserabweisende Aktentasche

Das richtige Zubehör erhöht ebenfalls den Komfort: Zur eigenen Sicherheit sollten Radfahrer unbedingt einen Helm tragen. Regenjacke und -hose schützen vor Nässe. Für den Weg zur Arbeit gibt es wasserabweisende Büroaktentaschen, die am Gepäckträger befestigt werden können.

Quelle: psg
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