Ernährungs-Tipps für einen gesunden Darm - richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung
Mit der richtigen Ernährung und regelmäßiger Bewegung lässt sich bereits viel für das zentrale Körperorgan tun. Auch das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs kann durch einen gesunden Lebensstil vermindert werden.
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Es ist nicht allein die Ernährung, die Darmprobleme und Erkrankungen beeinflusst. Die Erbanlagen, ein hoher Alkoholkonsum, Übergewicht, Stress und Bewegungsmangel sind weitere Faktoren, die Krankheiten wie den Darmkrebs begünstigen können. Dennoch gilt: Die richtige Ernährung unterstützt einen gesunden Darm, stärkt die Abwehrkräfte und hilft dem Körper bei der Bekämpfung von Krebs.

Darauf kommt es beim Essen an…

Ballaststoffe – Vollkorn kontra Weißmehl
Die Faserstoffe aus Pflanzenkost haben gleich mehrere Vorteile für den Darm: Sie erhöhen durch ihr Quellvermögen das Stuhlvolumen. Das sorgt für eine schnellere Transitzeit, verhindert Verstopfung und einen zu langen Kontakt von krebserregenden Stoffen mit der Darmwand. Die nützlichen Helfer stecken vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Trockenfrüchten sowie Obst und Gemüse. Ballaststoffpakete sind Flohsamen, Leinsamen und Kleie. Wichtig: Immer genügend dazu trinken.

Viel Frisches – am besten bunt gemischt
Obst und Gemüse sind wahre Vitaminwunder und liefern jede Menge Mineralstoffe. Zudem enthalten sie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe, die direkt vor der Entstehung von Krebszellen schützen können. Als besonders günstig gelten Kohlarten, Tomaten, Zwiebeln, Sojabohnen, Beeren und Zitrusfrüchte. Aber auch die anderen Obst- und Gemüsesorten wirken positiv. Optimal sind fünf Portionen am Tag. Zwei davon lassen sich durch direkt gepresste Säfte ersetzen.

Fette und Öle – auf Qualität achten
Für eine darmgesunde Ernährung sind kalt gepresste Pflanzenöle und Margarinen aus nicht gehärteten Fetten richtig. Sie liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und sind fast frei von Trans-Fettsäuren. Ein Blick auf das Etikett ist daher lohnend. Besonders wertvoll für eine krebsvorbeugende Ernährung sind zudem die Omega-3-Fettsäuren. Sie stecken in fettem Seefisch aber auch in Lein-, Rapskern- und Walnussöl und speziellen Omega-3-Lebensmitteln (z.B. Margarine aus dem Reformhaus).

Tofu statt Steak
Ein hoher Fleischverzehr (vor allem rotes Fleisch) erhöht nachweislich das Darmkrebsrisiko. Warum nicht öfter mal einen fleisch- und wurstfreien Tag einlegen? Die Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen sowie Alternativen für Bratwurst, Frikadellen und Co. ist groß. Im Reformhaus gibt es rund um die vegetarische Ernährung viele Tipps und leckere Rezepte zum Nachkochen.

Milchprodukte – gesäuert ist besser
Milchsaure Lebensmittel wir Naturjoghurt, Kefir und saure Molke sind ganz besondere Schmankerl für den Darm. In diesen Lebensmitteln tummeln sich hilfreiche Milchsäurebakterien, die auch der Darmflora gute Dienste leisten. Auch verschiedene Nahrungsergänzungen mit den gesundheitsfördernden Keimen wirken sich günstig auf die Darmgesundheit aus.

Ein heißer Tipp: Grüntee
Das anregende Kultgetränk enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die krebsschützend wirken. Das Reformhaus bietet eine große Auswahl verschiedener Sorten in Bio-Qualität.

Müsli – eine ideale Kombination
Ob für einen gesunden Start in den Tag oder als schnell zubereitete Mahlzeit im Büro – Müsli ist für einen gesunden Darm genau das Richtige. Vollwertige Flocken liefern Ballaststoffe, frisches Obst Vitamine und Mineralstoffe, Nüsse und Trockenfrüchte gesunde Fette und weitere Ballaststoffe. Naturjoghurt oder Kefir stärken die Darmflora. Zusätzlich lässt sich der gesunde Snack einfach mit Leinsamen, Kleie oder speziellen Nahrungsergänzungen zur Darmpflege aufpeppen.

Ungünstig sind…

Rotes Fleisch
Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass rotes Fleisch (z.B. vom Schwein, Rind oder Lamm), die Entstehung von Darmkrebs fördern. Wer nicht vollständig auf Fleisch verzichten möchte, sollte Fisch und Geflügel bevorzugen.

Alkohol
Ein übermäßiger Alkoholgenuss begünstigt die Entstehung von Krebs. Gesunden Genuss bieten als Alternative z.B. hochwertige Fruchtsäfte oder Wellnessgetränke aus dem Reformhaus.

Aflatoxine
Die Abbauprodukte von Schimmelpilzen sind stark kanzerogen. Verschimmeltes daher immer konsequent wegwerfen. Besonders gefährdet sind Getreide, Nüsse und Trockenfrüchte. Die Produkte mit dem neuform-Zeichen aus dem Reformhaus werden streng auf Schimmelpilzgifte kontrolliert.

Angebranntes
Starkes Anbraten, Grillen und Räuchern von Lebensmitteln bringt oft den gewünschten Geschmack, aber auch krebsfördernde Stoffe ins Essen. Tipp: Speisen grundsätzlich bei niedriger oder mittlerer Temperatur zubereiten. Beim Grillen darauf achten, dass kein Fett in die Glut tropft.

Quelle: Reformhaus Information
Kommentare
Clara
2016-03-05 13:51:03
Hallo zusammen, der Artikel hat gleich mein Interesse geweckt und mich sprechen die Ratschläge für eine gesunde Darmflora an. Ich möchte gerne die Tipps um einen erweitern. Ich bin überzeugt, dass schon die richtige Sitzposition auf unseren neuzeitlichen Toiletten entscheidend ist, dass unser Darm gesund bleibt. Einfach einmal die Hocke aufm Klo ausprobieren, denn die hat den Effekt, dass der Darm sich zügig und vor allem vollständig entleeren kann. In der Medizin wird häufig vom 35 Grad Winkel gesprochen. Ich nutze seit Monaten einen Toilettenhocker (Hoca), der meinen Darm nachhaltig gesund hält.