Der wohlverdiente Urlaub - bloß nicht stressen lassen
Damit der lang ersehente Urlaub nicht zur Stressfalle und Beziehungskrise wird, ist es sinnvoll, sich die folgenden Tipps zu Herzen zu nehmen.
Ferne Länder erkunden, den Garten pflegen oder einfach mal in Büchern schmökern, Urlaub bedeutet für jeden etwas anderes. Aber: Gut jeder Zweite ist nach dem Urlaub alles andere als erholt. Das ergab eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Frank Meiners, Diplom-Psychologe der DAK, warnt vor übertriebenen Erwartungen: “Urlaub bedeutet für manche Menschen Stress durch die Umstellung in einer neuen Umgebung. Einige nehmen sich oft einfach zu viel vor. Auch Faulenzen und Entspannen sind wichtig, um einen echten Erholungseffekt zu erzielen.”

Vor allem Paare geraten in den schönsten Tagen des Jahres häufig in Konflikte, weil sie sich ungewohnt lange “auf der Pelle hocken”. Niemals verbringen sie soviel Zeit miteinander. Frank Meiners rät: “Im Urlaub muss man nicht rund um die Uhr zusammen sein. Paare oder Familien, die es aus dem Alltag gewohnt sind, selbständig Zeit zu verbringen, werden von ständigen Gemeinschaftsaktivitäten genervt.” Besser: Auch einmal einen Tag auf eigene Faust etwas unternehmen und am Abend beim gemeinsamen Essen von den Erlebnissen berichten.

Ansonsten gilt: Urlaubserwartungen genau absprechen. Ob Pool, Museumsbesuch oder Faulenzen am Strand, verschiedene Persönlichkeiten haben unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie ein freier Tag schön wird. Das muss ehrlich auf den Tisch. So werden Enttäuschungen vermieden und der Urlaub bringt die ersehnte Entspannung.

Quelle: DAK
Kommentare