Orientierungslaufen - Bewegung mit Köpfchen
Ein Wald, vier Himmelsrichtungen, einige Kontrollpunkte. Mehr wird zum Orientierungslaufen nicht benötigt. Simpel und doch anspruchsvoll, und für jedermann geeignet…
Orientierungslaufen - Bewegung mit Köpfchen
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Orientierungslaufen, kurz OL genannt, findet seinen Ursprung in den Wäldern Skandinaviens. Es hat sich aus den Lebensbedingungen der dort lebenden Bevölkerung entwickelt. Demzufolge werden auch keine bestimmten Sportstätten benötigt: das Stadion des Orientierungslaufs ist der Wald.

Die klassische Form des OL findet in der Natur, meist in Wäldern, statt. Auf einer Landkarte werden zuvor Punkte festgelegt, die dann systematisch „abgeklappert“ werden. Bei diesen Punkten gibt es meist Stempel oder ähnliche Markierungen, mit denen man auf der Landkarte vermerkt, den Punkt auch wirklich gefunden zu haben.

Bei Wettkämpfen geht derjenige als Sieger hervor, der alle Kontrollpunkte am Schnellsten erreichen konnte. Die Distanzen werden je nach Altersklasse und Geschlecht festgelegt.

Vorteile des OL gegenüber dem Joggen

Der Orientierungslauf ist eine individuelle und abwechslungsreiche Art, fit zu bleiben. Neben der Kondition werden hierbei auch der Geist und das Gehirn trainiert.

Vor allem für Kinder, denen das klassische Laufen oft zu langweilig ist, ist der OL eine spannende Abwechslung, die genauso zu körperlicher Fitness führt, wie Joggen.

Das Erreichen der Kontrollpunkte verschafft immer wieder kurze Pausen, die das Laufen sowohl abwechslungsreich machen als auch dafür sorgen, dass immer wieder kurze Erholungsphasen einfließen.

Breitensport und Spitzensport in einem

Orientierungslaufen ist sowohl als Breitensport als auch als Spitzensport eine allseits beliebte sportliche Betätigung. Der OL kann an jegliche Altersgruppe und an Personen mit unterschiedlichen Trainingszuständen individuell angepasst werden. Wahlweise kann in der Gruppe oder alleine, mit oder ohne Zeitmessung gelaufen werden.

Wie schon eingangs erwähnt, benötigt man fürs Orientierungslaufen keine Sporthallen oder Stadien. Man muss kein Mitglied in einem Sportverein sein und keine komplizierten Techniken und Fertigkeiten erlernen. Alles, was man benötigt, sind ein Waldareal in der freien Natur, geeignete Schuhe und Laufbekleidung.

Die wichtigste Fertigkeit, die zum Orientierungslaufen benötigt wird, erlernt man schon in der frühen Kindheit – nämlich Laufen. Was jetzt noch geschult werden muss, ist die Kondition - und schon kann die Suche nach Kontrollpunkten & Co. losgehen…

Autorin: Sandra Ehold

Kommentare
wahrer OLer
2012-07-11 12:48:58
Ich glaube ich werde verrückt?!!! Was soll denn dieser Schwachsinn. Hast du (Autorin) jemals einen OL gemacht? Wohl kaum! Dein Artikel liest sich als ob du mal in nem inzwischen 40 Jahre alten Buch über OL geschmökert hast. Von wegen Stempeln und keine besonderen Techniken von Nöten! ... Heutzutage nimmt man Hightech zum Zeitstoppen und ohne Erfahrung aus Trainings kommt kein einziger Anfänger, ohne sich gründlichst verlaufen zu haben, wieder aus dem Wald.
Und am Posten stehenbleiben, das machen auch nur die Loser!
Orientierungslauf hat das Wort 'orientieren' nicht umsonst im Namen. Denn die Leute, die hier vor dem Lauf glauben sie seien gut, weil sie wie bekloppt auf der Stadionbahn abgehen können, sind im Wald trotz, und allerdings auch wegen, ihres Tempos mit größter Wahrscheinlichkeit richtig am Arsch! Ob du es glaubst oder nicht.
Denk mal über OL nach, oder mach am besten Einen. Auf jeden Fall schreib' nie wieder einen Artikel über dessen Thema (OL!) du einfach <b>garnichts</b> weißt!!!