Christian Zaschke und der Schmerz - ins rechte Licht, Rücken!
Ein schöner Rücken lässt entzücken, ein schmerzvoller zusammenzucken. Der deutsche „Tanz den Fango mit mir“-Autor spricht über die Geschichte seines Rückens.
 
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EJ: Nehmen Sie heute noch Medikamente gegen auftretende Rückenschmerzen?

CZ: Ich habe seit 20 Monaten keine Medikamente mehr angerührt. Gut so, die Zettel mit den Nebenwirkungen sind ja gern mal so groß wie eine Tapetenbahn.
EJ: Ihre drei einfachsten Tipps gegen Rückenschmerzen, die im Alltag auch am Bürosessel oder zumindest in der Zigaretten-Kaffeepause im Büro leicht zu handhaben und anzuwenden sind?

CZ: 1) Für Leute, die am Schreibtisch arbeiten: Ein Stehpult ist gut, besser sogar noch ein höhenverstellbarer Schreibtisch. Da kann man mal im Stehen und mal im Sitzen arbeiten. Wirkt Wunder!

2) Ich dehne zwischendurch immer mal wieder meine Bein- und Pomuskeln. Ich weiß nicht, ob das bloß ein Tick ist, aber mir hilft es prima.

3) Wenn es wirklich akut ist: Einfach mal entlasten und sich zehn Minuten auf den Rücken legen. Dazu gibt es Unmengen an kleinen Übungen, die man im Internet auf Hunderten von Seiten findet. Da ist für jeden was dabei.

EJ: Was hätten Sie rückblickend auf Ihre Geschichte Ihres Rückens anders gemacht?

CZ: Das ist eine schwierige Frage, weil man hinterher natürlich immer klüger ist. Ich hätte mit Mitte 20 anfangen sollen, auf den Rücken zu achten und rückenspezifisch zu trainieren. Viele Übungen kann man übrigens zu Hause machen, ohne oder fast ohne Hilfsmittel. Ich kann es jedem nur empfehlen, der merkt, dass ihm eine „Karriere“ in Sachen Rücken droht. Diese Schmerzen wünscht man keinem Menschen.

Das Interview für EnjoyLiving führte Mag.a Tina Veit.

 
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